Zentrale Überwachung ist ein Schlüsselbaustein virtueller Infrastrukturen

VMware und Hyper-V – ohne Zusatzprodukte läuft nichts, Teil 2

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System Center Service Manager vereint und kennt ITIL

Setzen Unternehmen auf Hyper-V und benötigen daher in vielen Fällen Zusatzprodukte aus der System Center-Reihe wie „Operations Manager“, „Virtual Maschine Manager“ oder „Configuration Manager, ist „System Center Service Manager“ meistens ebenso notwendig. System Center Service Manager gliedert sich in diese Produkte ein und ist integraler Bestandteil von System Center.

Der wichtigste Fokus des Produkts ist die Anbindung als zentrale Verwaltungsoberfläche und Knotenpunkt für alle System-Center-Produkte im Unternehmen und der Bildung von Schnittstellen, sowie deren Verknüpfung und Automatisierung. Vor allem bei vielen virtuellen Servern verlieren Administratoren ansonsten schnell den Überblick. Beispiel für die Verwendung ist das Auftauchen von Warnungen im System Center Operations Manager.

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Das Service-Management

Der Service Manager erkennt solche Warnungen und kann automatisch Incidents eröffnen. Führen Warnungen zu notwendigen Konfigurationen oder Änderungen auf Servern, können Adminstratoren über das integrierte Change-Management die Änderung und das damit verbundende Ticket automatisch erstellen und nachverfolgen. Beim parallelen Einsatz von System Center Configuration Manager lassen sich Änderungen an Computern automatisiert durchführen und dokumentieren.

Auch eine Historie erfasst der Service Manager, zentral für alle angebundenen Systemverwaltungslösungen, so dass Änderungen im Netzwerk nachvollziehbar sind. Mit eigenen Connectoren kann der Service Manager Prozesse der System-Center-Produkte zusammenfassen, auf deren Daten zugreifen und Dienste oder Prozesse automatisieren.

Standardmäßig integriert ist die Unterstützung für MOF (Microsoft Operations Framerwork) und ITIL. Service Manager bietet eine Data-Warehouse- und Reporting-Plattform, sowie eine Configuration-Management-Database (CMDB) um Komponenten von IT-Diensten miteinander zu vernetzen.

Datawarehousing

Die Datawarehouse-Funktion des Service Manager baut auf den „SQL Server Reporting Services“ auf. Setzen Unternehmen System Center Configuration Manager oder System Center Operations Manager parallel ein, können diese Produkte beim Auftauchen von Fehlern automatisch Incidents und Change-Requests eröffnen.

Für das Change-Management bietet der Service Manager Vorlagen. Artikel in der Wissensdatenbank können auch auf Informationen im Internet zurückgreifen und ermöglichen eine Volltextsuche.

Die Integration in Datacenter

Bei der Integration in Datacenter lassen sich Funktionen von System Center Operations Manager und System Center Configuration Manager in einer zentralisierten Oberfläche durch den System Center Service Manager zusammenfassen. Administratoren können Dienste überwachen und automatisiert Alarme, Incidents und Change-Requests erstellen, verwalten und lösen.

Microsoft stellt System Center Service Manager 2010 unter anderem auch als Teil der „Server Management Suite Enterprise“ (SMSE) zur Verfügung. Diese enthält noch die Produkte „Operations Manager“, „Data Protection Manager“, „System Center Configuration Manager“ und „Virtual Machine Manager.

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