Digitalisierung für verhinderte Museumsbesuche Virtuelle Zeitreise in die Antike

Quelle: Siemens 1 min Lesedauer

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Siemens digitalisiert gemeinsam mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz den Pergamonaltar im Pergamonmuseum auf der Berliner Museumsinsel. Bereits ab 2026 soll ein KI-gestützter interaktiver 3D-Zugang neue Perspektiven auf das Monument ermöglichen, noch bevor es ab 2027 wieder für die Öffentlichkeit zugänglich ist.

Digitalisiertes Weltkulturerbe: Siemens ermöglicht einen interaktiven 3D-Zugang zum Pergamonaltar.(Bild:  Siemens)
Digitalisiertes Weltkulturerbe: Siemens ermöglicht einen interaktiven 3D-Zugang zum Pergamonaltar.
(Bild: Siemens)

Der Pergamonaltar zählt zu den bedeutendsten Werken der hellenistischen Kunst. Das Monument aus dem 2. Jahrhundert v. Chr. ist insbesondere für seinen detailreichen Gigantenfries bekannt und bildet seit 1930 das Zentrum des Pergamonmuseums auf der Berliner Museumsinsel, das derzeit umfassend saniert und ab 2027 teilweise wiedereröffnet wird.

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In Zusammenarbeit mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz digitalisiert Siemens den Pergamonaltar, um innovative Vermittlungsstrategien zu schaffen. Dies umfasst eine detaillierte Rundumdarstellung der beiden bedeutenden Friese des Altars:

  • Großer Fries der Gigantomachie: Ein über 110 Meter langes und detailreiches Reliefband, das den mythologischen Kampf zwischen Göttern und Giganten abbildet.
  • Telephos-Fries: Dieser thematisiert die Gründungssaga von Pergamon und die Geschichte der Attaliden.

Die Digitalisierung besteht aus hunderttausenden hochauflösenden Aufnahmen, die in eine dreidimensionale Erlebnisumgebung integriert werden.

Wir machen Digitalisierung zur Zeitmaschine und bringen die Antike in die virtuelle Welt! Gemeinsam mit der Stiftung Preußischer Kulturbesitz digitalisieren wir den Pergamonaltar, ein beeindruckendes Monument der Menschheitsgeschichte. So wird Weltkulturerbe neu erlebbar: für alle, jederzeit und überall.

Cedrik Neike, Mitglied des Vorstands der Siemens AG und CEO Digital Industries

Virtuelle Erkundung und interaktive Funktionen

Die entstehende Anwendung verwendet künstliche Intelligenz (KI), um individuell Hintergrundinformationen bereitzustellen und ermöglicht gleichzeitig eine fotorealistische Echtzeitumgebung, in der Nutzer das Weltkulturerbe frei erkunden können. Die Echtzeit-Engine liefert hochdetaillierte 3D-Grafiken ohne Verzögerungen.

Benutzer haben die Möglichkeit, den Altar virtuell zu umkreisen, mythologische Szenen detailliert zu betrachten und in die Entstehungszeit des Monuments einzutauchen. Umfangreiche Informationen rund um das Weltkulturerbe sind leicht zugänglich. Zusätzlich bieten KI-gestützte Avatare die Möglichkeit, im Dialog Informationen zur Geschichte des Pergamonaltars zu erhalten.

Dieser Beitrag erschien zuerst auf dem Schwesterportal konstruktionspraxis.

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