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IDC launcht neues Multi-Client-Projekt Virtualized Desktop und Client Computing in Deutschland 2012/13

Redakteur: Katrin Hofmann

IDC wird ab Dezember 2012 den aktuellen Status sowie die Trends und die zu erwartenden Entwicklungen für das kommende Jahr 2013 im Bereich Client- und Desktop-Virtualisierung im Anwenderumfeld beleuchten.

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Die Erhebung soll unter anderem über die zu erwartenden Entwicklungen Auskunft geben.
Die Erhebung soll unter anderem über die zu erwartenden Entwicklungen Auskunft geben.
(© John Takai - Fotolia.com)

Virtuelle Desktops ermöglichen es den Anwendern, jederzeit und mobil von jedem Ort – und das Plattformunabhängig – auf Unternehmensdaten und -applikationen zuzugreifen. Auch die Einbindung privater Endgeräte der Mitarbeiter (BYOD: Bring your Own Device) kann mittels Desktop-Virtualisierung verwaltet und somit der Bedarf der Anwender nach Konsumerisierung der IT-Infrastruktur im beruflichen Umfeld adäquat adressiert werden. Virtualized Client Computing (VCC) bedient diesen Anspruch nach mehr Flexibilität, was zu einer steigenden Mitarbeiterzufriedenheit und Produktivität auf Seiten der Fachabteilungen führen kann.

Aus IT-Sicht sind die funktionellen Vorteile von Virtual Desktop und Client Computing vielfältig. Die Möglichkeit, Daten innerhalb der IT-Umgebung in ein DataCenter zu verschieben, reduziert das Sicherheitsrisiko. Durch die Datenhaltung im DataCenter werden Backups vereinfacht, wodurch wiederum Governance und Compliance gewährleistet werden können. Durch den zentralen Zugriff der IT-Mitarbeiter auf virtuelle Desktops kann zudem eine potenzielle Disaster Recovery wesentlich einfacher durchgeführt und die virtuellen Desktops schneller auf den letzten funktionierenden Zustand zurückgesetzt werden. Auch das Einsparpotential bei den operativen Kosten durch Desktop Virtualisierung ist ein entscheidender Vorteil für die IT-Abteilungen.

IDC ist davon überzeugt, dass das bereits bestehende Interesse seitens der Anwenderunternehmen in den kommenden 12 bis 24 Monaten zu konkreten VCC-Projekten führen wird, denn:

  • neues und mobiles Arbeiten setzt sich unaufhaltsam in den Unternehmen durch. Mit bisherigen IT-Infrastrukturen und -Methoden können die Anforderungen aber nicht erfüllt werden.
  • Trends aus dem privaten Umfeld "schwappen" unaufhaltsam in die Unternehmen über ("Consumerization of IT"). Durch dieses Zusammenwachsen von privater und geschäftlicher Nutzung wird die IT gezwungen, neue Antworten auf diese Herausforderungen zu finden.
  • die Einführung von Windows 8 kann ein weiterer Treiber für Desktop-Virtualisierung sein.

Anbieter im Umfeld von Client- und Desktop-Virtualisierung, Hersteller von PCs und anderer Hardware sowie ISVs, System Integratoren und Desktop und Workplace Lifecycle Services stehen jetzt vor der Herausforderung, sich in diesem aussichtsreichen Markt mit einem klaren Messaging zu positionieren. Denn in dem rasanten Tempo, wie die Anforderung nach Mobilität in den Unternehmen zunimmt, steigt auch der Bedarf nach Lösungsansätzen, wie eben etwa nach Client- und Desktop-Virtualisierung. Deshalb ist hier aus Sicht von IDC ein starkes Wachstum zu erwarten.

Wer in diesem Markt erfolgreich agieren will, muss deshalb vor allem die spezifischen Anforderungen der Zielgruppe kennen, denn im Bereich Client- und Desktop-Virtualisierung existiert kein One-size-fits-all-Ansatz, der erfolgversprechend wäre. Für IT-Anbieter in diesem Umfeld bieten sich daher sehr gute Erfolgspotenziale.

IDC wird deshalb ab Dezember 2012 den aktuellen Status sowie die Trends und die zu erwartenden Entwicklungen für das kommende Jahr 2013 im Bereich Client- und Desktop-Virtualisierung im Anwenderumfeld beleuchten.

Neben einer Bestandsaufnahme des deutschen Marktes für Client- und Desktop-Virtualisierung wird das Augenmerk vor allem auf die Perspektiven, Opportunities und Threats sowie insbesondere auf die Investitionsplanung der Unternehmen und deren Wahrnehmung der in diesem Umfeld tätigen Anbieter gelegt.

Interessierte Anbieter von Hardware, Software und Services im Umfeld von Virtualisierung, wenden sich für detaillierte Informationen an Norman Schwalme unter nschwalme@idc.com oder 069 90502-114.

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