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Workshop Virtualbox 4, Teil 1: Installation und Anlegen einer VM Virtualisierung leicht gemacht – Virtualbox Schritt für Schritt

| Autor / Redakteur: Götz Güttich / Ulrike Ostler

„Virtualbox“ steht als kostenlose Virtualisierungslösung für Desktop-Systeme schon geraume Zeit zur Verfügung. Allerdings hinkte das Produkt hinter „Vmware Workstation“ in Bezug auf den Funktionsumfang immer etwas hinterher und konnte im Unternehmensumfeld nie im ganz großen Stil punkten. Dies könnte sich mit Version 4 ändern. Der Workshop führt in die Arbeit mit der aktuellen Variante ein.

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Götz Güttich gibt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Gebrauch der „Virtualbox“.
Götz Güttich gibt eine Schritt-für-Schritt-Anleitung für den Gebrauch der „Virtualbox“.
( Archiv: Vogel Business Media )

Virtualbox 4 bringt etliche Neuerungen mit. Dazu gehören etwa ein im Vergleich zur Vorgängerversion größerer Durchsatz, eine verbesserte Bedienbarkeit und die Unterstützung für neue virtuelle Hardware, wie Chipsätze, die „PCI-Express“ unterstützen.

In diesem Workshop soll Virtualbox auf einem Rechner unter Windows 7 installiert und anschließend exemplarisch virtuelle Maschinen (VMs) unter Windows Server 2008 R2 und Fedora Linux 14 aufgesetzt werden. Danach geht es um kurz den Leistungsumfang von Virtualbox. Vorgestellt werden Funktionen wie der Remote-Zugriff auf VMs mit dem Virtualbox Remote Desktop Protokoll (VRDP).

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Virtualbox ist eine Alternative zu ESXi

Diese Funktion ist zwar nicht unbedingt neu, hat sich aber noch nicht überall herumgesprochen und macht Virtualbox zu einem heißen Kandidaten, wenn es beispielsweise darum geht, eine Nachfolgeplattform für den gerade auslaufenden Vmware Server zu finden.

Denn, wenn Anwender, die bisher Vmware Server nutzen, nicht auf ESXi umsteigen möchten, etwa weil dieser Hypervisor seine Hardware nicht vollständig unterstützt, so sollten sie sich Virtualbox 4 auf jeden Fall ansehen. Die Software wird ständig weiterentwickelt. Zum Beispiel ermöglich die aktuelleTool-version den Remote-Zugriff auf VMs, die sich auf Headless-Systemen nutzen lassen, und ist und darüber hinaus in der Lage, das VMDK-Format von Vmware voll (einschließlich Snapshots) zu nutzen.

Somit stellt es kein großes Problem dar, vorhandene virtuelle Systeme vom Vmware Server zu Virtualbox zu migrieren. Zum Abschluss des Workshops geht es um eine solche Migration.

Die Installation

Virtualbox unterstützt neben Windows und Linux auch die Host-Betriebssysteme Solaris und MacOS X (siehe: Kasten). Um die Software zu installieren, genügt es, das entsprechende Binärpaket von der Virtual-Box-Website www.virtualbox.org herunterzuladen und dann mit Hilfe der Bordmittel des jeweiligen Betriebssystems einzuspielen.

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Ebenfalls auf der Virtualbox-Homepage findet sich ein so genanntes „Extension Pack“, das Unterstützung für USB 2.0, das Virtualbox RDP und eine PXE-Boot-Option von Intel-Netzwerkkarten umfasst. Auch dieses ist für den Workshop und durch einen Doppelklick auf die dazugehörige Setup-Datei zu installieren. Damit ist die Installation abgeschlossen und das Produkt steht für den ersten Einsatz bereit.

weiter mit: Anlegen einer virtuellen Maschine unter Windows

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