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Workshop Virtualbox 4, Teil 3: Laufen lassen Virtualbox durchexerziert bis zur letzten Stufe

| Autor / Redakteur: Götz Güttich / Ulrike Ostler

Die ersten zwei Workshop-Artikel beschrieben, wie eine virtuelle Maschine mit Hilfe von „Virtualbox 4“ aufgesetzt werden kann und die Betriebssysteme konfiguriert. Der letzte Teil der Anleitung beschäftigt sich mit dem remoten Betrieb von Clients und VMDK.

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Wer dem Workshop von Dr. Götz Güttich gefolgt ist, kann sich jetzt freuen: Virtualisieren mit Virtualbox ist gelernt und funktioniert gar mit VMDK.
Wer dem Workshop von Dr. Götz Güttich gefolgt ist, kann sich jetzt freuen: Virtualisieren mit Virtualbox ist gelernt und funktioniert gar mit VMDK.
( Archiv: Vogel Business Media )

Wenn alle Konfigurationsschritte wie beschrieben durchgeführt wurden und die Firewalls es zulassen, können Sie nun auf laufende VMs mit einem beliebigen RDP-Client über die Verbindungsdaten

{IP-Adresse des Virtualbox-Hosts}:{Für die virtuelle Maschine definierter Port}

zugreifen.

Es ist auch möglich, Virtualbox als reine Server-Lösung zu konfigurieren, die auf einer Headless-Box läuft und nur VMs zum Remote-Zugriff bereitstellt. In diesem Fall läuft die Konfiguration ausschließlich über die Kommandozeile ab. Das dafür erforderliche Vorgehen wird in der Virtualbox-Dokumentation im Detail beschrieben.

Wenn Anwender unter Virtualbox ein Web-Interface haben möchten, das dem des VMware Server ähnelt, so sollten sie sich das Projekt „phpvirtualbox“ näher ansehen.

Nutzung VMDK-basierter VMs

Zum Schluss soll es noch kurz um die Nutzung von virtuellen maschinen gehen, die auf dem Dateiformat Virtual Machine Disk (VMDK) gehen. Das Format ist eigentlich für VMware-Produkte gedacht. Im Workshop wird eine virtuelle Maschine mit Windows XP von einem VMware-Server auf Virtualbox verschoben.

Im Wesentlichen sind dazu folgende Schritte nötig: Zuerst sind unter dem VMware Server die VMware-Tools und die vorhandenen Snaphots zu entfernen. Anschließend müssen die virtuellen Festplattendateien der XP-VM in das Zielverzeichnis unter Virtualbox kopiert werden.

Jetzt lässt sich in Virtualbox eine neue virtuelle Maschine mit den gleichen Hardware-Settings erzeugen, die auf dem VMware Server eingestellt waren. Doch aufgepasst. Dabei sollten Admins keine neue Festplatte anlegen, sondern die gerade kopierte virtuelle HDD verwenden.

Jetzt läuft´s

Danach starten sie den neuen Gast und spielen die Gasterweiterungen ein. Zum Schluss ist das Betriebssystem Windows XP neu zu starten.

Jetzt sollte alles wie erwartet funktionieren. Anwender können sogar Snapshots machen. Allerdings wird es nötig sein, die XP-Installation neu zu aktivieren, da sich die „Hardware“ verändert hat.

Der Autor:

Dr. Götz Güttich ist Leiter des Testlabors IAIT in Korschenbroich.

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