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Automatisierte Programmierung in der Cloud Virtual Developer vereint Code-Generatoren

| Redakteur: Stephan Augsten

Mit dem „Virtual Developer“ hat die Generative Software GmbH aus Freiburg eine patentierte Cloud-Plattform entwickelt, die eigenständig Code generiert. Programmieraufgaben lassen sich damit automatisieren.

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Als Cloud-Lösung lässt sich der Virtual Developer mit bestehenden Entwicklungsumgebungen und anderen Code-Generatoren nahtlos integrieren.
Als Cloud-Lösung lässt sich der Virtual Developer mit bestehenden Entwicklungsumgebungen und anderen Code-Generatoren nahtlos integrieren.
(Bild: Generative Software GmbH)

Ihr „Computerimplementiertes Verfahren zum Generieren von Computerprogrammcode“ haben sich Mathematiker Marcus Munzert und Ingenieur Heinz Rohmer bereits 2018 patentieren lassen. Nun ist die neunmonatige Einspruchsfrist gegen das Patent mit der europäischen Patentschrift-Nr. EP 2757466 B1 abgelaufen.

Unter dem weniger sperrigen Namen „Virtual Developer“ bietet ihr Unternehmen nun eine Cloud-Lösung an, in der Code-Generatoren betrieben werden. Diese sollen Softwareentwickler entlasten, indem sie nach Vorgabe eigenständig Programmieraufgaben übernehmen. Laut Pressemitteilung lassen sich damit Java-, C++- XML- oder beliebige andere Anwendungen auf ein und derselben Plattform umsetzen.

Im Kern sind Code-Generatoren keine neue Idee, gibt Heinz Rohmer zu: „Das Neue an unserem Produkt besteht darin, dass unseren Nutzern nicht nur ein einziger Codegenerator, sondern eine Vielzahl unterschiedlicher Generatoren zur Verfügung stehen, und diese auch noch in verschiedenen Versionen.“

Der Entwickler greift über eine lokale IDE direkt auf die Generatoren zu, übergibt sein Modell der Anwendung an die Plattform und erhält den fertigen Quellcode zurück. Dabei behält er die Kontrolle über den Coding-Prozess und kann den automatisch generierten Quellcode beliebig anpassen und weiterentwickeln.

Die automatisierte Code-Erstellung eigne sich besonders gut für wiederkehrende und ähnliche Entwicklungsaufgaben, heißt es seitens Generative Software. Dank des modellgetriebenen Ansatzes lasse sich außerdem ein Wechsel der Basistechnologie, z.B. der Austausch von Schnittstellenstandards oder Frameworks, für bestehende Anwendungen und Projekte schnell und risikoarm durchführen.

Weitere Informationen erhalten Interessierte auf der Webseite zum Virtual Developer.

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