Frank Karlitschek erhält Reinhard-von-Koenig-Preis und spendet Prämie

Vielfalt soll Nextcloud-Community stärken

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Sein Preisgeld stellt Nextcloud-Gründer Frank Karlitschek für Mentoring, Reiseunterstützung und Praktika zur Verfügung.
Sein Preisgeld stellt Nextcloud-Gründer Frank Karlitschek für Mentoring, Reiseunterstützung und Praktika zur Verfügung. (Bild: Nextcloud)

Nextcloud-Gründer Frank Karlitschek hat den Reinhard-von-Koenig-Preis erhalten und spendet die damit verbundene Prämie von 20.000 Euro zur Gründung des Open-Source-Diversitätsfonds Nexcloud Include.

Keine 80 Kilometer musste Frank Karlitschek am 26. Oktober 2018 von seinem Stuttgarter Büro nach Aalen zurücklegen. Die dort ansässige Stiftung Schloss Fachsenfeld hatte geladen, um den Nextcloud-Gründer und Managing Director mit dem Reinhard-von-Koenig-Preis zu ehren.

Das Preisgeld in Höhe von 20.000 Euro will Karlitschek in die jetzt gestartete Open-Source-Diversitätsinitiative „Nextcloud Include“ stecken, die die Nextcloud-Community vielfältiger gestalten soll. Menschen bislang unterrepräsentierter Gruppen wolle man dabei mit Mentoring, Reiseunterstützungen oder Praktika aushelfen. Verwaltet werden die Mittel vom KDE e.V., zu dessen Vorstand Karlitschek in der Vergangenheit auch schon selbst zählte.

Frank Karlitschek kommentiert: „Ich fühle mich außerordentlich geehrt mit dem Preis ausgezeichnet zu werden. Dies ist einer Anerkennung für die besondere Bedeutung von Datenschutz und Privatsphäre für unsere Gesellschaft und auch der Wichtigkeit Nextclouds als Lösungsangebot [...] Mit der Spende des Preisgelds an ein Diversity-Projekt hoffe ich auf die Katalysation einer weiteren Transformation, die diese Gesellschaft benötigt.“

Der Reinhard-von-Koenig-Preis wird seit 2014 alle zwei Jahre vergebenen und würdigt neue technologische Lösungsansätze für gesellschaftlich relevante Herausforderungen, technischen Mut und signifikante Beiträge zu nachhaltigem Fortschritt. Zuvor wurden bereits Forscher der Uni Tübingen sowie Mitarbeiter von Daimler AG und Atlatec GmbH ausgezeichnet.

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