Konferenztechnik aus der Cloud am Beispiel VideoMeet

Video Bridging Services bringen mehr Flexibilität

| Autor / Redakteur: Jürgen Haekel / Elke Witmer-Goßner

Auch die Einbindung von Zulieferern oder Kunden in die eigene Videokonferenz-Infrastruktur gestaltet sich mit einem Bridging-Service oft deutlich einfacher als mit einer eigenen MCU, ob sie nun selbst oder von einem MSP betrieben wird. VideoMeet unterstützt alle gängigen Endgeräte und Standards wie H.323 und SIP und kann daher Interoperabilitätsprobleme zuverlässig vermeiden. Aber auch in homogenen Umgebungen kann ein Cloud-Service aufgrund seiner Flexibilität und Kosteneffizienz eine sinnvolle Alternative zur oder Ergänzung der eigenen MCU sein.

Cloud-Services bieten jedoch nicht nur Kosten- und Effizienzvorteile. Für viele Unternehmen basiert die Entscheidung für die Cloud auch auf der Überlegung, dass sie schnell und unkompliziert von technischen Fortschritten profitieren können. So ermöglicht VideoMeet etwa die Einbindung von Technologien wie Microsoft Lync und von Consumer Clients wie Skype oder Google Talk. Damit erweitert sich der Einsatzbereich von Videokonferenzen ganz erheblich, da keine dedizierten Endgeräte mehr benötigt werden. Statt einen Videokonferenzraum aufsuchen zu müssen, kann nun jeder Mitarbeiter an seinem Arbeitsplatz völlig unkompliziert an Videokonferenzen teilnehmen, selbst Heimarbeiter und der Außendienst.

Technologien wie der neue Mobilfunkstandard LTE ermöglichen hochqualitative Konferenzen sogar während der Fahrt (natürlich sollten nur Beifahrer konferieren). Die Integration solcher Technologien in eine eigene Videokonferenz-Infrastruktur dürfte die meisten Unternehmen überfordern und bei den anderen erheblichen Entwicklungs- und Implementierungsaufwand mit sich bringen. Bei einem Video Bridging Service können sie schnell und ohne eigenen Entwicklungsaufwand von diesen und auch von zukünftigen Neuerungen profitieren.

Demokratisierung der Videokonferenz

VideoMeet ist als sogenannte „Meet me Bridge“ konzipiert. Ähnlich wie bei einer Telefon- oder Web-Konferenz wählen sich die Teilnehmer einfach über einen Link ein, den sie mit der Einladung vom Initiator der Konferenz erhalten haben. Die Einladung enthält auch eine einfache Anleitung abhängig vom jeweils benutzten Client. Die Teilnehmer müssen sich nicht vorab beim Service registrieren; lediglich der Einladende muss VideoMeet-Kunde sein. Durch die Unterstützung von Skype und Google Talk kann so wirklich jeder sehr unkompliziert an einer Videokonferenz teilnehmen. Mit VideoMeet Connect steht sogar eine Möglichkeit zur Verfügung, dies direkt aus dem Browser heraus zu tun, so dass nicht einmal mehr Skype oder Google Talk installiert werden muss. Eintrittshürden werden so komplett vermieden, und Videokonferenzen werden demokratisiert.

Cloud-basierte Video Bridging Services wie VideoMeet ermöglichen also einen sehr flexiblen, effizienten und kostengünstigen Einsatz von Videokonferenzen in der internen und externen Kommunikation. Unternehmen können solche Services anstelle eigener Technologie oder ergänzend dazu nutzen und so den Einsatzbereich von Videokonferenzen deutlich ausweiten, um das Potenzial dieser Technologie optimal auszunutzen.

Weiterführende Informationen unter videomeet.telekom.de.

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