Moderne Portaltechnologie macht Müde munter

Verjüngungskur für ältere ERP-Systeme

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Portaltechnologie motzt alte ERP-Systeme für den mobilen Zugriff auf.
Portaltechnologie motzt alte ERP-Systeme für den mobilen Zugriff auf.

Es gibt sicherlich viele gute Gründe für Unternehmen, ihr bisheriges, höchstwahrscheinlich auch in die Jahre gekommenes ERP-System durch ein neues zu ersetzen. Und es gibt zwei gute Gründe es dann doch nicht zu tun: die Kosten und das Risiko. Hier könnte der Einsatz sogenannter Portaltechnologie die Lösung bringen.

Vom Ersatz ihres alten ERP-Systems könnten Unternehmen eigentlich nur profitieren: Neben einer modernen Software sind in der Regel mobiler Datenzugriff, Cloud- und Web-Services sowie ein besserer Kundenservice in der Umstellung mit einbegriffen.

Und dennoch zögern viele Firmen. Zu wenig Zeit, zu wenig Personal und zu viele notwendige Systemanpassungen – drei der am häufigsten genannten Gründe, weshalb auf eine Systemmodernisierung verzichtet wird. Erschwerend hinzu kommt außerdem, dass nur sehr wenige ERP-Hersteller die neuen webbasierenden Architekturen bereits im Angebot haben.

Die Lösung für dieses Dilemma könnte der Einsatz sogenannter Portaltechnologie bieten. Ohne großen technischen Aufwand und für einen verhältnismäßig geringen Preis haben zum Beispiel Vertriebsmitarbeiter an allen Standorten den gleichen Kunden-Datenbestand zur Verfügung – über mobile Endgeräte sogar beim Interessenten vor Ort.

Diese unternehmensweite Verzahnung ermöglicht es Betrieben, wichtige Geschäftsprozesse zu standardisieren und so die innere Prozesskette zu schließen. Die Abläufe werden schneller und effizienter.

„Ein Portal öffnet den Unternehmen die Tür zur modernen IT-Welt und zur zeitgemäßen Abwicklung ihrer betrieblichen Prozesse“, bestätigt Manfred Stetz, Entwicklungschef des Freiburger Portalherstellers United Planet. „Nimmt man beispielsweise Prozesse wie ein Investitionsantragsverfahren oder die externe Anbindung von Kunden und Partnern, dann sieht man schnell, wie ein traditionelles ERP in die Knie geht“, so Stetz. Zwar sei es möglich, dem ERP-System diese Funktionalitäten durch individuelle Programmierung „anzuerziehen“, dies sei jedoch aus Kosten- und Aufwandsgründen nicht ratsam.

Ein deutlich einfacherer Weg ist es laut Stetz, das bestehende ERP durch ein darauf aufgesetztes Portal zu modernisieren: „Viele altbewährte ERP-Boliden haben mittlerweile Rost angesetzt. Ein Portal kann hier als ‚Tuning-Kit‘ dienen, das mehr PS aus ihnen raus kitzelt. So können Unternehmen die Effizienz der betrieblichen Abläufe erhöhen und gleichzeitig einen kostenintensiven ERP-Neukauf vermeiden.“

Laut Stetz kann ein Portal auch als Zwischenlösung zum Einsatz kommen, wenn sich ein Unternehmen bereits für die Ablösung seines alten ERPs entschlossen hat, den Übergang aber nicht allzu radikal angehen will.

Welche Möglichkeiten Unternehmen heute mit Portaltechnologie haben und warum eine ERP-Renovierung wirtschaftlicher ist als der Umstieg auf ein vollkommen neues System, lesen Sie im Whitepaper „Portaltechnologie als Türöffner der modernen Prozesswelt“, das United Planet auf seiner Website kostenlos zur Verfügung stellt.

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