IaaS Cloud Compute und Cloud Storage als Beta gestartet

Verizon erfindet Enterprise Cloud neu

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Andreas Donner

Um die jetzt vorgestellten Cloud-Angebote zu realisieren hat Verizon mit AMD kooperiert.
Um die jetzt vorgestellten Cloud-Angebote zu realisieren hat Verizon mit AMD kooperiert. (Bild: Verizon)

Verizon präsentiert IaaS Cloud Compute und Speicherplattform Cloud Storage. Beide jetzt als Beta gestartete Dienste sollen hohe Agilität sowie Zuverlässigkeit auf Enterprise-Level bieten.

Als "Revolution für Cloud Services" bezeichnet John Stratton, President of Verizon Enterprise Solutions, zwei jetzt als Betaversionen gestartete Dienste. Mit denen sollen Unternehmen aller Größen besonders flexibel und zuverlässig auf Rechenleistung und Speicher aus der Cloud zugreifen. Damit – so glaubt der Anbieter – erfinde man die bisher schon angebotene Enterprise Cloud neu.

Das Angebot besteht aus:

  • IaaS-Plattform (IaaS = Infrastructure as a Service) Verizon Cloud Compute, die laut Verizon "speziell für Leistung und Geschwindigkeit" entwickelt haben will. Anwender sollen virtuelle Maschinen binnen Sekunden aufsetzen und flexibel konfigurieren: So lassen sich CPU-Takte zwischen 500 MHz und zwei GHz wählen; der genutzte Arbeitsspeicher (DRAM) kann in schrittweise um jeweils weitere 512 MByte erhöht werden.
  • Verizon Cloud Storage wird als objektbasierte, mehrmandantenfähige Storage-Plattform beworben. Die funktioniere besonders stabil und zuverlässig bei Internet-Traffic und eigne sich daher für cloud-basierte Anwendungen.

Um die jetzt vorgestellten Cloud Services zu installieren hat Verizon mit AMD zusammengearbeitet und setzt auf AMD SeaMicro SM15000 Server. Die auf der SeaMicro Freemdom fabric basierende, programmierbare Serverhardware biete hohe Bandbreiten, geringe Latenzen sowie anpassbare Data und Control Plane für Netzwerk- und Storage-Traffic. Als Eckdaten eines zehn Höheneinheiten messenden SM15000 nennt AMD 512 CPU-Kerne, 160 Gbit/s Durchsatz, fünf PByte Speicherplatz und 1,28 TByte High-Performance Supercompute Fabric.

Derzeit beschränkt Verizon den Zugriff auf die Cloud noch "auf wenige Hundert Anwender im Monat", Anmeldungen sind online möglich. Zu Beginn werden Kunden über das Rechenzentrum in Culpeper (Virginia/USA) versorgt. Verizon Cloud Compute und Verizon Cloud Storage sind zudem installiert in Verizons Cloud-Rechenzentren in Englewood (Colorado/USA), Miami (Florida/USA), Santa Clara (Kalifornien/USA) sowie in Sao Paolo (Brasilien), Amsterdam (Niederlande) und London (Großbritannien); Mitte 2014 sollen weltweit weitere Rechenzentren hinzukommen.

Kunden, die sofort eine Cloud-Lösung benötigen, verweist der Anbieter auf die schon bisher verfügbare Enterprise Cloud.

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