Entsorger FES implementiert Komplettsystem von VCE

vBlock 0 erlaubt neue IT-Infrastruktur in sieben Arbeitstagen

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Aufeinander abgestimmte Komponenten

All die Anforderungen ließen sich aus Sicht des Projektverantwortlichen am besten mit einem kompakten, integrierten Komplettsystem abdecken. Mit den vBlocks stellt die VCE Company eine vollständig virtualisierte Infrastruktur bereit, deren Komponenten aufeinander abgestimmt sind. Das Netzwerk-Konzept setzt auf eine konsequente I/O-Konsolidierung, was gegenüber herkömmlichen Architekturen einen weitaus geringeren Bedarf an Adaptern und Verkabelung bedeutet.

Beim vBlock 0 handelt es sich um die Einstiegskonfiguration. Sie besteht aus Ciscos „Unified Computing System (UCS)“, Switches der Reihe „Nexus 5010“ und dem virtuellen Ethernet-Modul „Nexus 1000v“, dem „Celerra Unified Storage“-System von EMC sowie der „vSphere“-Plattform und der Management-Software „vCenter“ von VMware.

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Für die Implementierung des vBlocks bei der FES benötigten drei IT-Leute alles in allem nicht mehr als sieben Arbeitstage. Damit verfügt Fehr nun über eine homogene Infrastruktur, in der sich Features wie die schnelle Provisionierung von Ressourcen oder Live-Migration ausführen lassen. Den größten Fortschritt sieht der Teamleiter beim Management der Systeme. Nach seinen Worten vereinfacht vor allem das Cisco-Konzept des „Stateless Computing“ die Administration.

Server als unbeschriebenes Blatt

Mit diesem Ansatz, der für das UCS zentral ist, wird die Server-Hardware quasi zum unbeschriebenen Blatt. Betriebssystem und Anwendungen liegen inklusive der Konfigurationsdaten im Speicher-System und können im Prinzip von Blade zu Blade neu gestartet werden.

Tauschte das FES-Team früher einen Server aus, musste der neue Rechner zunächst ans Netzwerk angeschlossen, mit dem Storage-System verbunden und entsprechend konfiguriert werden, ehe die Software erneut aufgespielt werden konnte. Dazu wurden Server-, Storage- und Netzwerk-Spezialisten benötigt.

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Beschleunigte Bereitstellung von Ressourcen

Die Zeit, einen neuen Datenbank-Server einzurichten, verkürzt sich so auf zwei Stunden, wie der Teamleiter erläutert. Früher hätten seine Leute dafür zwei Tage benötigt. „Mich fasziniert immer wieder, wie einfach es mit dem vBlock ist, Ressourcen bereitzustellen.“

Zunächst liefen bei der FES 64 virtuelle Systeme auf sechs physischen Blade-Servern. Damit ist die Kapazität noch lange nicht ausgeschöpft.Jetzt nach der Implementierung der zweiten vBlock 0und mit 16 Servern reicht die Performance aus, um bis zu 800 virtuelle Maschinen zu betreiben.

Ein weiterer Vorteil des vBlock-Konzepts liegt laut Fehr im Single-Support. Für Server, Storage und Networking gibt es mit der VCE Company einen einzigen Ansprechpartner. Support-Anfragen der FES laufen über MT Technology GmbHI als Service-Partner des Anbieters.

weiter mit: 45 Prozent weniger Energiebedarf

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