Entsorger FES implementiert Komplettsystem von VCE

vBlock 0 erlaubt neue IT-Infrastruktur in sieben Arbeitstagen

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Steigende Anforderungen an die Infrastruktur

Bei den betriebswirtschaftlichen Anwendungen setzen die Frankfurter vor allem auf SAP. Den Betrieb der Systeme haben sie ausgelagert. Auf den Servern in den beiden eigenen Rechenzentren laufen ein Intranet-Portal, Microsoft Exchange, Datenbank-Systeme von Microsoft und Oracle, Domain-Controller und andere Basis-Dienste.

Zuletzt wuchsen die Anforderungen, neue Applikationen immer schneller bereitzustellen, stetig an. Eine Modernisierung der wenig flexiblen Infrastruktur wurde daher notwendig.

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Die IT-Abteilung begann damit, Systeme zu virtualisieren. „Unsere ersten Versuche hatten allerdings etwas von ,Jugend forscht‘ an sich“, räumt Fehr scherzend ein. Dennoch gingen er und seine Leute mit dem Thema nicht leichtfertig um.

Typische Probleme bei der Virtualisierung

Vielmehr sind solche Schwierigkeiten typisch beim Einstieg in die Virtualisierung, wie Aad Dekkers, Leiter Business Development beim ausführenden Dienstleister MTI, weiß. Das Problem liege darin, dass es mit den verfügbaren Tools inzwischen sehr einfach sei, virtuelle Server einzurichten. „Dadurch ufern in vielen Unternehmen die virtuellen Strukturen aus, was deren Verwaltung komplex macht.“

Dekkers zufolge sind vor allem ältere Server für die I/O-Anforderungen, die mit der Virtualisierung ansteigen, nicht ausgelegt. „Oft wird die Zuweisung von ausreichenden Netzwerk-Ressourcen, wie bei der FES, zum Problem.“

Ausgeufert waren die virtuellen Strukturen bei der FES noch nicht. IT-Manager Fehr hatte von 38 physischen Servern erst drei Systeme virtualisiert, auf denen 16 virtuelle Maschinen liefen. Für den erfahrenen Netzwerk-Spezialisten war aber bereits absehbar, dass für seinen Plan, annähernd 100 Prozent der Systeme zu virtualisierten, eine neue Strategie erforderlich sein würde.

Alternatives Lösungskonzept gesucht

Daher sah er sich nach einem alternativen Konzept für die Modernisierung um. Prinzipiell sollte durch den Umbau eine Infrastruktur entstehen, die die Bereitstellung von Servern beschleunigt und die flexible Skalierung von Ressourcen erlaubt.

Nur so ließe sich die stetig steigende Zahl von Applikationen managen, die der Entsorger zur Unterstützung seiner Geschäftsprozesse benötigt. Fehr: „Das schnelles Wachstum der FES in den unterschiedlichen Geschäftsfeldern verlangt nach einer ebenso schnell agierenden IT.“

Eine weitere Anforderung an die neue Infrastruktur lautete, Wartungsfenster zu verkürzen und eine durchgehende Verfügbarkeit der IT-Systeme sicherzustellen. Außerdem sollte die neue Infrastruktur eine Datenduplizierung zwischen den beiden Hauptstandorten mit einer maximalen Differenz von 60 Minuten ermöglichen. Hinzu kam, dass die Stellfläche in den Server-Räumen begrenzt war.

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