Wahlkampfteam setzte auf Cloud-Services

US-Präsident gewinnt (auch) mit Salesforce die Wahl

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Barack Obama nutzte während des Wahlkampfs – auch während des Wahltags selbst – Salesforce-Technologie für den direkten Wählerdialog.
Barack Obama nutzte während des Wahlkampfs – auch während des Wahltags selbst – Salesforce-Technologie für den direkten Wählerdialog. (Bild: Scout Tufankjian)

Die Wahl eines neuen Präsidenten, ebenso wie der vorausgehende Wahlkampf ist in den USA heute auch eine technische Herausforderung: Dieses Jahr beantworteten die Wahlhelfer Barack Obamas und zig Freiwillige 5,7 Millionen Anfragen und verwalteten 1,5 Millionen Wähler-Kontaktdaten, inklusive der Spitzenzahl von 80.000 Anfragen am Wahltag.

Für die erfolgreiche Kampagne „Obama for America“ nutzte das Wahlkampfteam Barack Obamas die Kerntechnologien von salesforce.com. Mit der Salesforce Service Cloud, Salesforce Chatter und der Salesforce Plattform organisierte das Kampagnenteam die Korrespondenz mit Wählern, ein Kontakt-Center, das Budget und zahlreiche Wahlkampfveranstaltungen. Hunderte Kampagnenmitglieder und freiwillige Wahlhelfer arbeiteten in den vergangenen 13 Monaten mit der Cloud Computing Plattform von salesforce.com. Sie organisierten 5,7 Millionen Wähleranfragen und 1,5 Millionen Wähler-Kontakte. Spitzen mit über 80.000 Anfragen am Wahltag konnten so bewältigt werden.

Für den Wahlkampf 2012 wollte das Obama-Team eine Lösung, die ohne Neuanschaffungen oder kostenpflichtige Wartung von Software, Hardware oder Infrastruktur skalierbar ist. Bei Geschwindigkeit, Skalierbarkeit und Kosteneffizienz konnte salesforce.com entscheidend punkten. Die social und mobilen Cloud-Technologien boten die technologische Basis für die erfolgskritischen Funktionen beim Kampagnenerfolg des Präsidenten.

Direkte Korrespondenz mit potenziellen Wählern

Mithilfe der Service Cloud konnte das Kampagnenteam 5,7 Millionen Wähleranfragen über einen Zeitraum von 13 Monaten beantworten. Durchschnittlich gingen über 14.000 Anfragen pro Tag ein, am Wahltag selbst wurde der Höchststand von 80.000 Anfragen erreicht. Millionen eingehender Beiträge via E-Mail und Internet konnten klassifiziert, markiert und nach Interessen, Notwendigkeit oder Art der Anfrage geordnet werden. Die Anfragen bezogen sich auf Wahllokale, politische Positionen des Präsidenten, Wahlkampfspenden und viele weitere Themen.

Hunderte Freiwillige erhielten über die Salesforce Plattform Zugang zur App, um Anfragen zu bearbeiten und noch zu beantwortende Fragen markieren zu können. Auch eingehende persönliche Geschichten der Wähler, die im Zusammenhang mit Obamas Politik standen, wurden direkt in Salesforce aufgenommen. Ein automatisierter Ablauf machte es den Mitarbeitern möglich, vielversprechende Geschichten für weiterführende Zwecke zu kennzeichnen. So spielte beispielweise eine der Geschichten in Obamas Rede bei der Democratic National Convention eine besondere Rolle.

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