„Drop the box away“

Unternehmen vom Datenchaos der Cloud befreien

| Autor / Redakteur: Brian Kurbjuhn * / Elke Witmer-Goßner

Gartner hat im letzten ECM-Bericht die Lösung Alfresco als „visionär“ bezeichnet. Die Begründung war, dass sich mit dieser Lösung die eingangs beschriebenen Anforderungen mit einem einzigen System lösen lassen, da das Dokumentenmanagement sowohl in der Cloud als auch on-premise angeboten wird.

Hybrid-Synchronisation

Über die Hybrid-Synchronisation können Unternehmen ihre Daten aus der Cloud in das eigene Rechenzentrum automatisch synchronisieren. Gleichwohl können lokale Daten – soweit gewünscht – direkt in die Cloud synchronisiert werden (inklusive Berechtigungen).

Der Vorteil? Bei der Kommunikation mit Kunden, Lieferanten und externen Mitarbeitern ist eine technische Trennung umgesetzt, die neben weniger Aufwand im eigenen Rechenzentrum auch Mehrwerte beim Thema Sicherheit bietet: Angriffe auf geschäftskritische Daten sind in der Cloud nicht wirklich realisierbar, weil sie erst gar nicht synchronisiert werden.

Darüber hinaus können Systeme wie Alfresco Schnittstellen bereitstellen, mit denen ein Unternehmen eine private Cloud aufbauen kann, die sich auch nur im eigenen Rechenzentrum betreiben lässt. Der Unterschied zur Hybrid-Lösung liegt klar auf der Hand: während im Hybrid-Modus vor allem weniger Aufwände und Kosten bei der Verwaltung der Infrastruktur anfallen, müssen bei der kompletten privaten Cloud-Lösung auch zusätzliche Server für den öffentlichen Zugriff bereitgestellt werden.

Brian Kurbjuhn, IT-Novum GmbH.
Brian Kurbjuhn, IT-Novum GmbH. (Bild: IT-Novum GmbH)

Am Ende des Tages muss jedes Unternehmen selbst entscheiden, welche Lösung am geeignetsten ist. Enterprise Content Management-Systeme, die eine solche „Drop the box away“-Strategie bereits implementiert haben, unterstützen das Arbeiten an Dokumenten offline und online aus dem Browser heraus, ein Zugriff über mobile Geräte ist ebenfalls problemlos möglich. Anders als Dropbox & Co. bieten sie aber noch viel weitreichendere Möglichkeiten: Prozessunterstützung, Versionierung und „echte“ Zusammenarbeit. Der „Rauswurf“ der privaten Filesharing-Dienste sollte damit eigentlich kein Problem mehr sein.

* Der Kommentator Brian Kurbjuhn ist Head of Enterprise Content Management/Portals für die IT-Novum GmbH.

Inhalt des Artikels:

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Der Kommentar wird durch einen Redakteur geprüft und in Kürze freigeschaltet.

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Kontaktieren Sie uns über: support.vogel.de/ (ID: 43515531 / Migration)