Progress erwartet für 2014 drastische Änderungen im IT-Bereich

Unternehmen stehen 2014 vor großen IT-Herausforderungen

| Autor / Redakteur: Kai Schwarz / Florian Karlstetter

„Egal, ob das Internet der Dinge, Big Data, Cloud oder Mobility, Unternehmen müssen sich 2014 auf einen beschleunigten Wandel einstellen“, sagt Karen Tegan Padir, Chief Technology Officer Progress Software.
„Egal, ob das Internet der Dinge, Big Data, Cloud oder Mobility, Unternehmen müssen sich 2014 auf einen beschleunigten Wandel einstellen“, sagt Karen Tegan Padir, Chief Technology Officer Progress Software. (Bild: Progress Software)

Progress Software wagt einen Blick in die Zukunft und prognostiziert die fünft wichtigsten IT-Trends 2014. Laut Progress stehen unter anderem drastische Änderungen durch das Internet der Dinge und schnellere Applikationsentwicklung vor der Tür.

Progress Software prognostiziert die fünf wichtigsten IT-Trends 2014 und sieht drastische Änderungen auf Unternehmen zukommen. Karen Tegan Padir, Chief Technology Officer Progress, geht davon aus, dass sich Unternehmen 2014 in vielen IT-Bereichen auf einen beschleunigten Wandel einstellen müssen. Tegan Padir nennt als Beispiele Bereiche wie Internet der Dinge, Big Data, Cloud und Mobility. Außerdem sieht Progress drastische Änderungen durch eine schnellere Applikationsentwicklung, neue Analytik-Anforderungen und die vielfältigen Möglichkeiten von Platform-as-a-Service-Umgebungen voraus.

1. Internet der Dinge

Der BYOD-Trend stellt Entwickler und IT-Entscheider schon vor große Herausforderungen. 2014 wird sich dieser Trend durch das Internet der Dinge in Form intelligenter Consumer-Elektronik, medizinischer Geräte, Sensoren und vernetzter Systeme verschärfen. Skalierbarkeit und Komplexität erreichen neue Dimensionen und die im Internet der Dinge erzeugte Datenmenge wächst explosionsartig, sieht Progress voraus.

2. Analytik wächst

Bei der Applikationsentwicklung wurde die Analyse der erzeugten Daten laut Progress bislang eher stiefmütterlich behandelt. Im Mittelpunkt der Applikationen standen die Funktionalität, die erreichbaren Datenquellen und die Datenübermittlung. Das ändert sich mit dem Internet der Dinge. Von einer nachgeordneten Tätigkeit rückt jetzt die Analytik und damit die explizite, detaillierte und handlungsorientierte Analyse der riesigen Mengen kontext- und ortsabhängiger Daten in den Mittelpunkt. Nur so können Unternehmen den Datenschatz im Internet der Dinge heben.

3. Eigene Apps

Viele Anwender haben in den letzten Jahren umfangreiche Erfahrungen mit einfach zu bedienenden Apps auf ihren Smartphones und Tablets gesammelt. Die kleinen Programme sind kaum noch aus dem Alltag wegzudenken, überzeugen durch eine intuitive Bedienung und werden im Abstand von wenigen Wochen aktualisiert und funktional erweitert. Ein ähnlich rasantes Tempo bezüglich der Änderung und Anpassung von Applikationen fordern die Anwender in den Unternehmen von der IT. Das geht aber nur mit neuen Tools für eine schnellere Applikationsentwicklung, die so einfach sein müssen, dass die Power-User in den Fachabteilungen damit zurechtkommen und unabhängig von der IT ihre eigenen Lösungen produzieren können.

4. IT-Budgets

Durch die Cloud und neue Möglichkeiten der schnellen, modellgesteuerten Applikationsentwicklung können Fachabteilungen jetzt eigenständig und eigenfinanziert ihre dringlichen IT-Projekte umsetzen. CIOs müssen begleitend dazu Wege finden, diesen Prozess durch den Aufbau klarer Sicherheitsrichtlinien und die Einbindung neuer Lösungen in die unternehmensweit üblichen IT-Vorschriften sowie die gängigen Datensicherungs- und Back-up-Verfahren zu begleiten. CIOs müssen sich an die Spitze der Bewegung stellen und die Eigenständigkeit der Fachabteilungen fördern, denn dies entlastet sie von zeitaufwendigen Routinetätigkeiten.

5. Mainstream PaaS

Was sich 2013 bereits abzeichnete, wird sich 2014 laut Progress verstärken: Platform as a Service (PaaS) gehört zum Alltag. Für viele Unternehmen, IT-Entscheider und Fachabteilungen wird PaaS zur ersten Wahl, wenn es darum geht, neue Applikationen mit einer kurzen Vorlaufzeit bereitzustellen, sie rasch zu erweitern und sie kontinuierlich anzupassen. Gesteuert und überwacht durch die zentrale IT eröffnen sich damit vielfältige neue Möglichkeiten für die Fachabteilungen – was wiederum PaaS einen zusätzlichen Schub verleiht.

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