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KPMG veröffentlicht repräsentativen "Cloud-Monitor 2013" Unternehmen bevorzugen Private Cloud

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Die Cloud polarisiert immer stärker, so ein Ergebnis der jetzt publizierten Erhebung "Cloud-Monitor 2013", die im Auftrag der Wirtschaftsprüfung- und Beratungsunternehmens KPMG erstellt wurde.

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Nischendasein der Public Cloud: Lediglich jedes zehnte deutsche Unternehmen nutzt öffentlich per Internet bereitgestellte Services.
Nischendasein der Public Cloud: Lediglich jedes zehnte deutsche Unternehmen nutzt öffentlich per Internet bereitgestellte Services.
(Bild: KPMG)

Verglichen zum Vorjahr hat die Cloud zugleich mehr Befürworter und mehr Gegner – so lautet zumindest ein Ergebnis des "Cloud-Monitor 2013". Diesem zufolge betrachte nur noch jeder fünfte IT-Verantwortliche das Thema unentschlossen; 35 Prozent stellen sich dagegen hinter die Cloud, die Zahl der Skeptiker beträgt 44 Prozent. Interessanter Teilaspekt: Mit 37 Prozent gibt es offenbar knapp mehr Cloud-Nutzer als Befürworter.

Anwender setzen dabei bevorzugt auf eigene, dedizierte Server die IT-basierte Dienste bereitstellen: Insgesamt nutzen 34 Prozent der Unternehmen Private Clouds, im Vorjahr waren es noch 27 Prozent. Die Public Clouds konnten ebenso in der Anwendergunst zulegen und stiegen von sechs Prozent im Vorjahr auf nun zehn Prozent.

Katrin Schleife, Senior Analyst bei Pierre Audoin Consultants (PAC) und Lead-Analystin der Studie, meint dennoch: "Vor allem kleinere Unternehmen sind hier noch sehr zurückhaltend, obwohl viele Public Cloud-Dienste gerade diese Unternehmen im Fokus haben. Wesentliche Treiber für die Public Cloud sind die Themen Collaboration und Customer Relationship Management (CRM), bei denen die Vorteile der Cloud (z.B. des verteilten und mobilen Zugriffs) besonders zum Tragen kommen."

Obwohl die Mehrheit der Cloud-Nutzer positive Erfahrungen mit der Cloud gesammelt hätte, fürchten Skeptiker insbesondere bei Private Clouds den Verlust eigener Daten. Weitere Hürden für den Cloud-Einsatz seien Integrationsschwierigkeiten auf Grund mangelnder Kompatibilität der Lösungen sowie fehlende, belastbare Rechtsgrundlagen.

Die Erhebung wurde von KPMG beauftragt und in Zusammenarbeit mit dem Branchenverband BITKOM von PAC erstellt. Befragt wurden 436 Personen in deutschen Unternehmen mit mehr als 20 Mitarbeitern. Eine geschichtete Zufallsprobe soll dabei ein repräsentatives Gesamtbild aller Unternehmen mit über 20 Mitarbeitern in Deutschland sicherstellen.

Der vollständige "Cloud-Monitor 2013" ist bei KPMG verfügbar. Für einen schnellen Überblick gibt es an gleicher Stelle auch "Das Wichtigste im Überblick". Wer die aktuellen Zahlen mit denen des Vorjahres vergleichen will, findet online übrigens auch noch den "Cloud-Monitor 2012".

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