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Debian 8, Samba 4.6 und konfigurierbares Online-Portal Univention präsentiert UCS 4.2

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Der jetzt angekündigte Univention Corporate Server (UCS) 4.2 beinhaltet ein frei konfigurierbares Online-Portal und setzt verstärkt auf native Debian-Pakete – letztere sollen Sicherheits- und Produktupdates beschleunigen.

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Univention wirbt mit einem performanten Kernel sowie dem frei konfigurierbaren Online-Portal.
Univention wirbt mit einem performanten Kernel sowie dem frei konfigurierbaren Online-Portal.
(Bild: Univention)

Univention kündigt Version 4.2 seiner „Alternative zu Serverlösungen von Microsoft“ an. Der Hersteller wirbt mit einer aufgeräumteren Oberfläche und verzichtet beim Linux-Unterbau weitgehend auf eigene Anpassungen.

Über ein zentrales und frei konfigurierbares Online-Portal biete der UCS 4.2 nun auch Endanwendern einen schnellen Zugriff auf bereitgestellte Anwendungen. Administratoren fänden hier zugleich alle Werkzeuge für ein professionelles IT-Management.

Basierte der UCS bislang auf Debian 7, nutzt Univention nun Debian 8 (Jessie). Kunden dürften mit dem verwendeten Kernel 4.9 auf ein Mehr an Performance hoffen. Fortan will Univention zudem die originalen Pakete der Distribution übernehmen; damit könnten Sicherheitsupdates schneller als bisher bereitgestellt werden. Lediglich für aktuellere oder veränderte Bestandteile wird Univention eigene Pakete erstellen; hierzu zählen etwa OpenLDAP oder Samba – so setzt der Anbieter bei UCS 4.2 etwa auf Samba 4.6 für den produktiven Einsatz.

Univention beschreibt sein Angebot selbst als offenes Open Source Framework. Über dieses könnten Organisationen auf mehr als 80 Businessanwendungen zugreifen, die per App Center bereitgestellt werden. Neben CRM-Produkten, Open-Source-Büropaketen oder Cloudspeichern gehören zum Angebot auch Konnektoren für das Nutzermanagement der Officelösungen Microsoft Office 365 oder Google G Suite.

Der UCS 4.2 ist ab sofort verfügbar – als ISO-Image zur Installation sowie als bereits vorinstalliertes, virtuelles Maschinenimage für VMware und VirtualBox. Neben einer kostenlosen Core Edition bietet der Hersteller verschiedene Subskriptionsmodelle mit Enterprise-Support und bis zu sieben Jahren Maintenance-Garantie an – Kostenpunkt: Ab 290 Euro pro Jahr für zehn Nutzer und eine Domäne.

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