Umfrage: Neun Antworten von Orchestra zu „Speichersysteme für den Mittelstand“

Unified Storage hat Vorteile vor Blockspeicher kombiniert mit NAS-Gateways

01.02.2011 | Redakteur: Rainer Graefen

Johannes Bertele, Produktmanagement bei Orchestra
Johannes Bertele, Produktmanagement bei Orchestra

Auch ein Midrange-Speichersystem muss inzwischen mehr beherrschen als die reine Datenspeicherung, erklärte Johannes Bertele, Produktmanagement bei Orchestra, auf die Umfrage von Storage-Insider.de.

Weitere Umfrage-Ergebnisse finden Sie hier: Hersteller-Umfrage 2011 zu Speichersysteme für den Mittelstand

1. Mit welchem Midrange-System aus Ihrem Portfolio machen Sie den größten Umsatz?

Bertele: EMC Clariion und EMC Celerra

2. Auf welche Funktionen legen die Anwender bei einer Anschaffung besonderen Wert?

Bertele:

  • Skalierbarkeit: Systeme sollen zukunftssicher sein; bei einem prognostizierten Datenwachstum von 40 bis 60 Prozent pro Jahr sollen die Systeme nicht nur kapazitiv, sondern auch mit den Businessanforderungen mitwachsen können (Schnittstellen und Flexibilität).
  • Performance: Ein Großteil der verkauften Systeme kommen im Virtualisierungsumfeld zum Einsatz. Hier spielt die Performance der Storagesysteme eine wichtige Rolle, um mehrere VMs und Applikationen bedienen zu können. Technologien wie FAST und FAST Cache unterstützen dabei, die richtige Performance für die richtigen Daten/Applikationen bereitzustellen.
  • Replikation: Ein Großteil der eingesetzten Systeme kommen im Virtualisierungsumfeld zum Einsatz. Der Speicher muss redundant aufgebaut sein, da in vielen Fällen, vor allem in mittelständischen Unternehmen, die komplette IT (Mail, ERP, File) auf dem Speicher läuft. Bei einem Ausfall des Speichers würde das den Betrieb lahm legen.

3. Auf welche Speicherfunktionen sollten Anwender bei ihrem Speichersystemen achten, wenn sie viele virtuelle Maschinen betreiben wollen?

Bertele: Unabhängig von den Funktionen eines Storagesystems ist ein gut durchdachtes Design des Speichers enorm wichtig, um performant genug, einfach skalierbar und ausfallsicher zu sein. Einen DR Plan sollte das Storagesystem ohne Komplexitätszuwachs unterstützen.

Viele Funktionen wie z.B. Snapshots von VMs können heute schon von den verschiedenen Virtualisierungssystemen erledigt werden. Daher ist auf dem Speicher zum einen auf Performance-Optimierungs-Funktionen, wie automatisches Storage Tiering (FAST, FAST Cache) und entsprechendes Disk-Design zu achten.

Zum anderen sollen die Systeme natürlich preislich attraktiv sein, d.h. es treten auch immer mehr Funktionen wie Komprimierung oder Thin-Provisioning in den Vordergrund, um Kapazitäts-Kosten einzusparen.

Ein weiterer immer wichtigerer Punkt ist das Thema Replikation und CDP (Continuous Data Protection). Aufgrund der riesigen Datenmengen ist es oftmals nicht möglich, den Datenbestand im vorgegebenen Zeitfenster zu sichern.

Um ihre Daten dennoch zu schützen, behelfen sich Anwender damit, Snapshots zu machen und diese zu replizieren. Das ist kein vollwertiges Backup und schon gar keine DR-Vorsorge.

Das Backup der Zukunft ist CDP und Replikation – und das aus dem Storagesystem heraus. Damit kann im Fehlerfall auf jeden x-beliebigen Punkt zugegriffen werden und in sehr kurzer Zeit der produktive Zustand wieder hergestellt werden.

Das System sollte eine einfache, aber effektive Möglichkeit bieten, um nach einem Ausfall des Primärspeichers so schnell wie möglich wieder den Betrieb aufnehmen zu können.

weiter mit: Weil die Datenberge wachsen, muss das Management einfacher werden

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