Flexibles Lizenzmanagement schafft für Hersteller und Endanwender sichtbare Vorteile

Umdenken beim Lizenzmanagement

| Autor / Redakteur: Ansgar Dodt, Regional Vice President Embedded Systems EMEA bei SafeNet / Florian Karlstetter

Beispiele für flexibles Lizenzmanagement: je nach Software-Feature wird ein Guthaben in Anspruch genommen. Die Verwaltung erfolgt über einen elektronischen Schlüssel.
Beispiele für flexibles Lizenzmanagement: je nach Software-Feature wird ein Guthaben in Anspruch genommen. Die Verwaltung erfolgt über einen elektronischen Schlüssel. (© psdesign1 - Fotolia.com)

Traditionelle Lizenzmodelle sind für Anwender meist sehr unflexibel, denn sie orientieren sich nicht an ihren Geschäftsprozessen. Anders ausgedrückt: Viele Hersteller agieren am Bedürfnis ihrer Kunden vorbei. Gefragt sind flexible und für den Anwender nachvollziehbare Lizenzmanagement-Modelle.

Unabhängige Software-Anbieter (ISVs) wurden in der Vergangenheit häufig mit dem Kundenvorwurf konfrontiert, zuviel für Lizenzen zu verlangen, obwohl einzelne Features oder Programme einer Suite nicht genutzt werden. Hinzu kommt die Kritik, ISVs würden Upgrades und Updates anbieten, die nur für einen geringen Prozentsatz der Anwender tatsächlich auch relevant sind. Viele Endanwender vermissen die Transparenz beim Preis-Leistungs-Verhältnis.

Daher werden von Herstellerseite zunehmend flexible Lizenzmanagement-Modelle angeboten, die sich an den Business-Prozessen der Endanwender orientieren und deren Anforderungen berücksichtigen. Diese Modelle vereinen das Bedürfnis der ISVs nach Schutz ihrer Produkte mit dem Bedürfnis der Kunden nach mehr Transparenz. Denn flexibel bedeutet anforderungsorientiert: Der Nutzer kauft nur die Art und Anzahl an Lizenzen, die er benötigt.

Lizenz als Guthaben

Ein Beispiel ist der Vertrieb von Lizenzen als Guthaben: Der Kunde erwirbt die Lizenz in Form eines elektronischen Schlüssels, der mit einem Guthaben aufgeladen ist. Je nachdem, welche Software-Features der Nutzer durch Anklicken aktiviert, wird das Guthaben in Anspruch genommen. Ist der Kredit aufgebraucht, erwirbt der Kunde einfach einen neuen Schlüssel.

Bei diesem Modell profitieren ISVs und Endanwender: Der Hersteller behält die Kontrolle über die legale Verwendung seiner Produkte, der Endanwender bekommt mehr Transparenz: Er muss nicht im Voraus einen größeren Betrag in die unbestimmte Nutzung einer Software investieren, sondern kann “atmen“, da er die Lizenzen nur nach Bedarf bestellt.

Weil in diesem Modell nur die Mitarbeiter mit Lizenzen versorgt werden, die diese wirklich benötigen, umgeht der Nutzer zusätzlich die Gefahr der Überlizenzierung und damit von Mehrkosten. Er hat stets den Überblick über die Anzahl der eingesetzten Software-Tools. Das schont das Budget und sichert Compliance-Vorgaben.

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