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Chefsache 2013 U-S-C will mit Cloud-Software punkten

Redakteur: Katrin Hofmann

Walter Lang, der gemeinsam mit Peter Reiner Geschäftsführer von U-S-C ist, die mit gebrauchter und neuer Software handelt, blickt mit Zuversicht auf das Jahr 2013.

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Walter Lang, einer der beiden Geschäftsführer der U-S-C GmbH
Walter Lang, einer der beiden Geschäftsführer der U-S-C GmbH
(U-S-C)

Welche Trends und Entwicklungen erwarten Sie in Ihrem Marktsegment im Jahr 2013?

Lang: Interessant wird die Frage, „quo vadis“ Windows 8 und Office 2013? Wir merken verstärkt, dass der Bedarf an diesen Produkten, also der Bedarf an noch mehr Funktionen, immer geringer wird. Das wird sich sicher auf einen begrenzten Wachstum auswirken. Auf der anderen Seite wird die Suche nach den „Unterlizenzierten“ von allen Herstellern noch zunehmen. Mit gutem Grund. Das wird der Branche helfen. Ob Office und Adobe in „der Cloud“ erfolgreich wird, ist ebenfalls spannend. Und natürlich wird die gebrauchte Software weiter wachsen. Das EuGH-Urteil und auch diverse weitere Lizenzhürden bei neuen Produkten werden das Thema vorantreiben.

Wie stellt sich Ihr Unternehmen auf diese Situation ein?

Lang: Wir haben schon 2011 die Weichen in Richtung Cloud-Services gestellt. Aktuell bauen wir unser Angebot für ESD-Software (Electronic Software Distribution) weiter aus. Bereits im ersten Quartal werden wir, soweit die Hersteller es auch technisch bereitstellen können, mit Cloud-Produkten online gehen: zum Beispiel Adobe Creative Cloud, Office ESD und Office 365. Und wir werden den persönlichen Kundenkontakt und -service noch weiter ausbauen.

Was wünschen Sie sich – privat und/oder beruflich – vom neuen Jahr?

Lang: Deutschland steht im europäischen Vergleich hervorragend da. Dennoch lassen wir uns durch „Griechenland-Krise“ und „Euro-Krise“ alles schlechtreden. Oder reden es uns selbst ein. Das Schlimme dabei ist, dass wir auch unser unternehmerische Verhalten danach ausrichten und uns dadurch selbst die Krise bringen. Ich würde mir mehr ökonomisches Selbstbewusstsein wünschen, dann würde es unserer Wirtschaft, und auch der IT-Branche, deutlich besser gehen. U-S-C geht mit viel Selbstbewusstsein und höchst motiviert in das Jahr 2013.

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