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EntertainTV, Digitales Testfeld A9 und MWC 2017 TU Dresden und DTAG vertiefen Kooperation

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die Deutsche Telekom und das 5G Lab Germany der TU Dresden wollen künftig noch enger zusammenarbeiten. Bereits jetzt werden die Forschungsergebnisse bei der Weiterentwicklung von Produkten berücksichtigt.

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Prof. Frank Fitzek vom 5G Lab Germany (links) und Telekom-CTO Bruno Jacobfeuerborn planen bereits für 2017.
Prof. Frank Fitzek vom 5G Lab Germany (links) und Telekom-CTO Bruno Jacobfeuerborn planen bereits für 2017.
(Bild: DTAG)

Wenn sich die Deutsche Telekom (Telekom, DTAG) in den vergangenen zwölf Monaten mit Schlüsselprojekten beschäftigte, suchte sie dabei auch oft Rat der Forscher des 5G Lab Germany. Und das offenbar sehr erfolgreich: Gemeinsam mit dem interdisziplinären Team an der TU Dresden sei man nicht nur zu ersten Forschungsergebnissen gelangt, sondern habe diese auch bei der Weiterentwicklung von Telekom-Produkten berücksichtigt, beispielsweise bei EntertainTV. Die Telekom hatte das Fernsehangebot zur diesjährigen IFA für MagentaEINS-Kunden mobil verfügbar gemacht.

Als Schwerpunkte der bisherigen Zusammenarbeit mit dem 5G Lab Germany nennt die Telekom die Bereiche Netzwerkkodierung (Programmable Networks) sowie die Kommunikation mit besonders geringer Verzögerung (5G Mobile Edge Cloud). Die Vorteile solch geringer Latenzen spielten etwa bei der Forschung am Digitalen Testfeld Autobahn A9 in Süddeutschland eine entscheidende Rolle, heißt es. Je geringer die Verzögerungen, desto eher könnten Mensch und Maschine vor Gefahren gewarnt werden und desto sicherer werde das Autofahren in der Zukunft.

2017 wollen die Partner ihre bislang einjährige Zusammenarbeit verlängern, auf allen Ebenen vertiefen und auch präsentieren. So werde das 5G Lab Germany seinen Industriepartner auch beim Mobile World Congress (MWC) 2017 in Barcelona begleiten.

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