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Fluke spendiert OneTouch AT Network Assistant Cloudanbindung Tool gegen sporadische Netz-Probleme

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Die OneTouch AT Network Assistants von Fluke Networks kommunizieren jetzt auch mit der Cloud und erlauben Ferndiagnosen. Netzwerktechniker sollen sporadische Probleme so besser lösen und neue Schwachstellen frühzeitig entdecken.

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Testresultate des OneTouch AT werden in die Cloud übertragen und als farbcodierte Grafiken darfgestellt.
Testresultate des OneTouch AT werden in die Cloud übertragen und als farbcodierte Grafiken darfgestellt.
(Bild: Fluke Networks)

Per Software-Update verbindet Fluke Networks das Handtestgerät OneTouch AT Assistant mit der Cloud. Damit sollen Netzwerktechniker sporadisch auftretende Fehler besser als bisher eliminieren. Zu dieser Kategorie zählen laut Anbieter immerhin 30 Prozent aller Endnutzerprobleme.

Mit dem OneTouch AT können Techniker nun eine Serie autonomer Testverfahren einleiten. Anschließend misst das Handtestgerät die Netzleistung in Intervallen ab 60 Sekunden und überträgt die Ergebnisse in die Cloud.

Per Internet können Netzwerkverantwortliche die dort gespeicherten Daten von beliebigen Endgeräten aus einsehen. Farblich codierte Grafiken, Zoom- sowie Druckfunktionen helfen bei der Auswertung. Zudem könnten Techniker Trendergebnisse mehrerer Tests nebeneinander ansehen, um zusammenhängende Ereignisse zu identifizieren.

Cecil Bunn, Network Engineer am Shelby County Board of Education in Columbiana, Alabama, berichtet: „Anhand der automatisierten Testverfahren und cloudbasierten Trendanalysen konnte ich sehen, dass mein DNS-Server zu Spitzennutzungszeiten einen gewaltigen Engpass darstellte. Indem wir den RAM-Speicher des Servers vergrößerten, konnten wir das Netz beschleunigen und alle zufriedenstellen, einschließlich mich selbst. Das OneTouch hat uns geholfen, das Problem nahezu in Rekordzeit zu isolieren und zu lösen."

Der OneTouch AT soll Probleme jedoch nicht nur lösen, sondern auch vermeiden. Anwender könnten das System auch als generisches Client-Gerät mit Zugang zu mehreren Services oder Servern einrichten und permanent laufen lassen. Kontrolliert werden könnten die Testergebnisse dann wieder per Cloud-Service.

Version 3 ist ab sofort auf allen Modellen des OneTouch AT Network Assisant installiert. Bestandskunden mit Gold-Support sollen ein kostenfreies Upgrade erhalten.

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