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Information Builders rät zu Analysen und der Einrichtung eines BI-Competence-Centers Tipps für eine erfolgreiche BI-Strategie

| Redakteur: M.A. Dirk Srocke

Business Intelligence (BI) ist eine Schlüsseltechnologie für die Organisationssteuerung, sagt Anbieter Information Builders und verweist auf strategische Planung sowie operative Umsetzung von Unternehmenszielen. Entsprechend sorgsam sollten Firmen ihre BI-Anforderungen analysieren und durchsetzen. Einige praxisnahe Tipps geben Hilfestellung hierfür.

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Im BI-Competence-Center arbeiten Mitarbeiter verschiedener Fachabteilungen des Unternehmens eng mit der IT zusammen.
Im BI-Competence-Center arbeiten Mitarbeiter verschiedener Fachabteilungen des Unternehmens eng mit der IT zusammen.
( Archiv: Vogel Business Media )

Um erfolgreich zu agieren, müssen Unternehmen Business Intelligence (BI) als strategische Aufgabe angehen und umsetzen, sagt Information Builders und rät explizit von Insellösungen ab. BI sei „Chefsache“ und dürfe nicht der IT-Abteilung überlassen werden. Vorstand oder Geschäftsleitung sollten mittelfristige Ziele festlegen und Eckpunkte beschreiben. Fachabteilungen können beratend in die Planungen einbezogen werden.

Als ausführende und steuernde Instanz für sämtliche BI-Aktivitäten ist ein BI-Competence-Center (BICC) einzurichten. Das ist ein Team von Mitarbeitern aus IT und Fachabteilungen. Das BICC verantwortet Planung, Betrieb und Weiterentwicklung von BI-Anwendungen.

Ganzheitlichen Ansatz finden

BI-Anwendungen müssen alle unternehmensrelevanten Geschäftsdaten erfassen, analysieren und aufbereiten. Erst durch einen ganzheitlichen Ansatz und einen geschlossenen Kreislauf können Management und Mitarbeiter BI effektiv nutzen.

Bereits vorhandene Reporting-Tools können die Grundlage für weitere BI-Anwendungen bilden. Eine Bestandsaufnahme klärt, welche Werkzeuge und Applikationen auch künftig weiterverwendet werden können.

Mit einer Marktrecherche lassen sich schließlich passende BI-Produkte finden, die mit vorhandenen Lösungen funktionieren. Hierbei gilt es, Lösungsanforderungen nicht aus den Augen zu verlieren und vorhandene Tools notfalls doch durch eine durchgängige BI-Plattform zu ersetzen. Eine Machbarkeitsstudie (Proof of Concept) klärt vor der Umstellung, ob das gewählte Konzept funktioniert.

Informationsbedarf unterschiedlicher Anwender

Untersucht werden sollte auch der Informationsbedarf unterschiedlicher Anwendergruppen. Information Builders unterscheidet hier zwischen Planern und Entscheidern, Produzenten und Analysten sowie Empfängern von Berichten.

Davon ausgehend lässt sich festlegen, welche BI-Funktionen und -Bausteine aktuell oder mittelfristig von welcher Anwendergruppe benötigt werden. Zu den einzelen BI-Komponenten zählen zum Beispiel Dashboards, Prognosemodelle oder Key Performance Indicators (KPI).

Eine erfolgreiche BI-Lösung muss auf notwendige Informationen zugreifen können. Unternehmen sollten daher klären wo Daten liegen und wie auf diese zugegriffen werden soll, etwa nativ oder per Data Warehouse. Zudem muss die Datenqualität vorhandener Informationen geklärt werden.

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