Entwicklungsumgebung auf Basis von Microsoft.NET und Windows Azure

Test-Infrastruktur aus der Cloud

| Redakteur: Florian Karlstetter

Die Lösung

Die Entscheidung fiel für den Cloud-Service Windows Azure von Microsoft. „Ein wichtiges Kriterium war, dass Microsoft Windows Azure um IaaS-Dienste erweiterte und als zukunftsweisende Technologie kontinuierlich weiterentwickeln wird. Das gibt uns Investitionssicherheit", erklärt Langewisch.

Zudem ermöglicht es Windows Azure - im Gegensatz zu anderen IaaS-Lösungen - laufende Instanzen zwischen der Public Cloud und der lokalen Infrastruktur ganz einfach und ohne Vendor Lock In zu verschieben. Nach nur vier Monaten ist die Migration aller Instanzen auf Windows Azure parallel zum normalen Tagesgeschäft mittlerweile komplett vollzogen. Dadurch kann Logica je nach Bedarf der Kundenlösung Services von Windows Azure wie zum Beispiel Rechenleistung, Datenbanken, Active Directory Services, aber auch Microsoft SharePoint nutzen.

Der Nutzen

Durch die Konsolidierung der verschiedenen Cloud-Instanzen auf der Windows Azure-Plattform und die vollständige Integration in die einheitliche Tool-Landschaft von Microsoft kann Logica jetzt während der Entwicklungs- und Testphase effizienter arbeiten. „Selbst die komplexe Infrastruktur eines Kunden lässt sich nun dank Windows Azure in Tagen bereitstellen, und nicht in Wochen oder sogar Monaten“, betont Langewisch. „Wir reagieren jetzt sehr schnell und flexibel auf wechselnde Anforderungen unserer Kunden. Eine bestehende Infrastruktur erweitern wir per Knopfdruck.“ Durch den intensiven Kontakt zu Cloud-Experten von Microsoft sei es zudem möglich, Fragen und Probleme kurzfristig zu lösen.

Aktuell nutzt Logica Windows Azure intensiv für einige Microsoft SharePoint-Farmen, BizTalk- Infrastrukturen oder SOA-Umgebungen der eigenen Kunden. Ist ein Projekt beendet, wird die in der Cloud nachgebaute IT-Umgebung archiviert. Logica kann dann jederzeit auf diesen Pool aus kompletten Infrastrukturen und Komponenten zugreifen, was die Nachbildung neuer Kundenumgebungen in der Cloud erheblich erleichtert. „Damit sparen wir im Vergleich zur vorherigen IaaS-Lösung mit Windows Azure bei den laufenden Kosten rund 40 Prozent ein. Neu sind auch standardisierte Services bei Data oder Disaster Recovery“, erklärt Langewisch.

Ergänzendes zum Thema
 
Über Logica

Aber damit gibt sich Logica noch nicht zufrieden. Kontinuierlich werden weitere Anwendungsfälle geprüft und getestet. Derzeit arbeitet das Unternehmen an einem Hybrid-Szenario, in dem die Integrationsumgebung des Kunden mit der Cloud- Umgebung gekoppelt wird.

Dazu Langewisch: „Da wir damit die laufende Entwicklung gegen die realen Systeme des Kunden testen können, lassen sich spezifische Probleme beim Rollout in die Kundenumgebung noch effizienter lösen.“

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