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Worklight-Plattform als Service Telekom und IBM bringen die Entwicklung von Apps in die Cloud

Redakteur: Michael Hase

Die Deutsche Telekom und IBM stellen gemeinsam die Entwicklungs-Plattform Worklight als Service in der Cloud bereit. Damit soll es kleineren Unternehmen ermöglicht werden, mobile Apps kostengünstig zu programmieren und zu betreiben.

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Die IBM-Plattform Worklight, mit der sich mobile Apps entwickeln und betreiben lassen, ist jetzt in der Cloud verfügbar.
Die IBM-Plattform Worklight, mit der sich mobile Apps entwickeln und betreiben lassen, ist jetzt in der Cloud verfügbar.
( © AA+W - Fotolia)

Developer Garden, das Entwicklernetzwerk der Deutschen Telekom, und IBM arbeiten ab sofort bei der Entwicklung mobiler Apps zusammen: Die Technologiepartner stellen gemeinsam die Plattform IBM Worklight als Cloud-Service bereit. Damit möchten sie vor allem kleinen und mittelgroßen Unternehmen einen kostengünstigen Zugang zu den Entwickler-Tools und der dazugehörigen Middleware bieten.

Die Zielgruppe soll mit dem Cloud-Angebot „Developer Garden powered IBM Worklight“ in die Lage versetzt werden, Anwendungen für Smartphones und Tablets kosteneffizient zu programmieren und zu betreiben. Denn die Anwender müssen weder in eigene Entwickler-Tools noch in Infrastruktur dafür investieren. Außerdem sollen sie Apps über die Cloud-Plattform schneller als bisher auf den Markt bringen können.

Worklight gehört zum Portfolio IBM Mobilefirst, in dem der IT-Riese verschiedene Produkte und Services für die Entwicklung, das Management, den Schutz und die Analyse mobiler Anwendungen bündelt. Die Worklight-Tools unterstützen nativen Software-Code für verschiedene mobile Betriebssysteme und Plattform-unabhängigen HTML5-Code. Die am häufigsten genutzten APIs des Developer Garden sind in die Plattform integriert. Über diese Schnittstellen können Entwickler zusätzliche Dienste und Kommunikationsfunktionen in eigene Apps integrieren.

Neue Zielgruppe

Die Partnerschaft mit der Deutschen Telekom ermöglicht es dem IT-Konzern, „IBM Worklight in Form einer Cloud-Lösung einer neuen Zielgruppe von Geschäftskunden in Europa anzubieten“, wie Marie Wieck, General Manager bei IBM für Application & Integration Middleware, betont. Kleine und mittelgroße Kunden erhielten damit Zugang zu einer Plattform, die ihnen helfe, Entwicklungskosten zu reduzieren, mobile Apps schneller am Markt einzuführen und sicherer zu betreiben.

Rainer Deutschmann, Senior Vice President für Kernprodukte der Deutschen Telekom, bezeichnet die Kooperation mit IBM als Basis für „neue Geschäftsmodelle im Bereich der mobilen App-Entwicklung“. Da die Telekom sämtliche Daten auf Servern in Deutschland hoste, werde zudem das strenge deutsche Datenschutzgesetz eingehalten.

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