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Apple iPads, Halbleiter und LC-Displays werden knapp Technologie-Unternehmen reagieren auf Bauteil-Verknappung durch die Japan-Krise

| Redakteur: M.A. Sylvia Lösel

Verwüstete Produktionsstätten, Stromausfälle und Aufrufe zum Stromsparen sowie viele menschliche Schicksale machen den japanischen Unternehmen weiter zu schaffen.

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Auch an der IT-Branche geht die Japan-Krise nicht spurlos vorbei.
Auch an der IT-Branche geht die Japan-Krise nicht spurlos vorbei.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die meisten Firmen haben sich jetzt einen Überblick über die Verwüstungen in den Katastrophengebieten verschafft und sich Gedanken über den Fortgang der Geschäfte gemacht. Doch noch immer ist die Lage im Atomkraftwerk Fukushima unsicher, ist beim Blick in die Zukunft die Rechnung mit vielen Unbekannten zu machen. Neben menschlichen Schicksalen, Ängsten vor einer Verschärfung der Situation im AKW Fukushima und einer zerstörten Infrastruktur haben die Japaner im Moment mit vielen Problemen zu kämpfen.

Automatische Abschaltung

Doch trotz massiver Verluste an den Börsen, rechnen Analysten und Branchenverbände nicht mit dramatischen Folgen für die Weltwirtschaft. In einzelnen Branchen kann es allerdings durchaus zu einer Verknappung von Bauteilen kommen. So stiegen zum Beispiel die Preise von Halbleitern bereits drastisch an, da dort mit Lieferengpässen zu rechnen ist. Denn die Halbleiterproduktion wird bei einem Beben ab der Stärke 5,0 automatisch abgeschaltet. In der vergangenen Woche gab es davon 262 Stück, sodass die Produktion auch in den nicht zerstörten Fabriken nur eingeschränkt erfolgen kann. Die Stromknappheit trägt außerdem dazu bei, dass an einen regulären Betrieb im Moment noch nicht zu denken ist.

Toshiba und Hitachi haben einen Produktionsausfall bei LC-Displays für Smartphones und Navis gemeldet.

Lesen Sie auf der nächsten Seite, welche Auswirkungen die Japan-Krise auf die Produktion des iPads hat.

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