Suchen

Fehlende Sicherheit für User-Daten Symantec entdeckt Datenleck bei Facebook

Redakteur: Erwin Goßner

Nach den jüngsten Vorfällen bei Sony steht jetzt auch Facebook am Pranger. Wie Security-Experte Symantec jetzt bekannt gab, hatten Dritte möglicherweise unberechtigten Zugriff auf Anwenderdaten.

Firmen zum Thema

Facebook steht im Verdacht, Kundendaten nicht ausreichend geschützt zu haben.
Facebook steht im Verdacht, Kundendaten nicht ausreichend geschützt zu haben.
( Archiv: Vogel Business Media )

Die weltweit größte Social-Media-Plattform Facebook steht im Verdacht, persönliche Daten von Nutzern über Jahre hinweg nicht in vollem Umfang geschützt zu haben. Diese Meldung entstammt einem Unternehmensblog der US-Softwarefirma Symantec, die sich auf Sicherheitssysteme spezialisiert hat. Demnach sollen Werbekunden von Facebook Zugangsmöglichkeiten auf mehrere hunderttausend Anwenderdaten sowie deren Posts und Kommentare gehabt haben.

Laut Symantec hätten Facebook-Werbekunden diese Möglichkeit auf den Zugriff von Kundendaten allerdings nicht unbedingt erkennen können und auch nutzen müssen. Inzwischen sei Facebook, mit weltweit mehr als 500 Millionen Nutzer die mit Abstand größte Social-Media-Plattform, über die Sicherheitslücke informiert worden. Facebook wiederum habe das Datenleck bestätigt und damit begonnen, erste Maßnahmen zur Behebung einzuleiten.

Wie Unternehmenssprecherin Malorie Lucich laut Nachrichtenagentur Reuters verlautbarte, beinhalte der Bericht von Symantec „unglücklicherweise einige Unkorrektheiten“. So bestehen unter anderem Vertragsvereinbarungen zwischen Facebook und Werbekunden, die eine Nutzung und die Weitergabe von User-Daten grundsätzlich ausschließen.

(ID:2051378)