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Suse sucht Chamäleon-Fans für den Zweitwohnsitz in der Cloud

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Cloud Infrastructure

Ein so branchenbewegendes Thema wie Cloud Computing geht freilich auch nicht an Suse vorbei. Jores beschrieb die Suse Cloud als Meta-Betriebssystem, welches für Cloud-Umgebungen vergangenen August released wurde und über das in Dashboard-Manier gemanaged wird. Das Produkt „Suse Cloud“ ist dabei eine kommerzielle Version der Open-Source-Cloud-Lösung „Openstack“, die von der Openstack Foundation vorangetrieben wird. Dort gibt es ein „Tech Comittee“ mit rund 550 Entwicklern aus verschiedenen Firmen, ein „Board of Directors“ und ein „User Comittee“. Insgesamt sind in der Openstack Foundation 5.600 Personen aus 87 Ländern und 850 unterschiedlichen Organisationen vereint, um Cloud-Software in Open-Source-Manier anzubieten. Laut einer Einschätzung seitens Gartner sei Openstack aber in der Praxis noch nicht auf Augenhöhe mit kommerzieller Konkurrenz (siehe Kasten) angekommen.

Neue Partner gesucht

Für Suse-Chef Jores liegt der Reiz der kommerziellen, auf Openstack basierenden Suse Cloud im Bereich der Interoperabilität, die sich aus den offenen Schnittstellen ergebe.

Nun gilt es, dieses dritte Standbein im Markt zu etablieren. Laut Jores verfolge man bei Suse ein strenges Channel-Konzept, bei dem es im Grunde kein Direktgeschäft gebe. Ein paar wenige Direktverträge habe man zwar „aus historischen Gründen“ am Laufen, so Jores, aber selbst die würden mit Channel-Partnern als Fulfillment Agents umgesetzt. Rund 560 Partner gebe es in Deutschland, die entweder direkt (Tier-1) oder über die Distributoren Ingram Micro und LxPN in Tier-2-Manier betreut werden. □

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