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„New Experience“ Area auf dem Microsoft-Messestand Surface Pro zum Ausprobieren

| Autor / Redakteur: Harry Jacob / Elke Witmer-Goßner

Microsoft nutzt die diesjährige Cebit, um ein breites Windows-8-Portfolio zu präsentieren. Auch das eigene Surface Pro ist dort zu sehen – Höhepunkt nach zahlreichen Launches des „Dienste- und Devices-Anbieters“ in diesem Jahr.

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Microsoft-Chef Christian P. Illek präsentiert auf der Cebit 2013 das Tablet Surface Pro, das in einigen Monaten auch hierzulande in den Verkauf kommen soll.
Microsoft-Chef Christian P. Illek präsentiert auf der Cebit 2013 das Tablet Surface Pro, das in einigen Monaten auch hierzulande in den Verkauf kommen soll.
(Bild: Microsoft)

Windows 8 – das ist das zentrale Thema für Microsoft in diesem Jahr. Doch auf der Cebit 2013 geht es nicht allein darum, das Produkt zu bewerben, sondern Windows 8 einzubetten in die Weiterentwicklung der Arbeits- und Produktionsprozesse und entsprechende Lösungen vorzustellen.

Bislang ist das Echo auf das neue Betriebssystem-Release noch verhalten. Jochen Rapp, Solution Manager bei Computacenter AG, ist nach eigenen Tests ein erklärter Befürworter: „Windows 8 ist das Betriebssystem für die neue Arbeitswelt. Dank des Dreiklangs aus moderner Gerätevielfalt, einer einfachen Anbindung an Services sowie professionellen Sicherheits- und Verwaltungstools ist es ready-for-business.“

„Shareconomy“ umgesetzt?

Zusammenarbeiten und Ressourcen teilen dank intelligenter Steuerung und Vernetzung via Internet – diesem Trend hat die weltgrößte IT- und TK-Messe in Hannover einen Namen gegeben: „Shareconomy“, ein Kunstwort aus „share“ (teilen) und „economy“ Wirtschaft. Microsoft geift dieses Thema dankbar auf.

„Für ‚Shareconomy‘ braucht es Mut und Vertrauen auf beiden Seiten: Mit der größten Launchwelle der Geschichte von Microsoft haben wir in den letzten Monaten nicht einfach nur Software-Produkte wie Windows Server 2012, Windows 8, Windows Phone 8 oder Office 365 erneuert. Wir haben einen Bauplan umgesetzt, durch den wir ein durchgängiges Benutzererlebnis ermöglichen“, betont Microsoft-Chef Dr. Christian P. Illek.

Offen für Partner

Grundlage sei, dass Endgeräte, Cloud Services und leistungsfähige Software eng miteinander verzahnt würden, Microsoft gleichzeitig aber auch offen für Angebote Dritter wie Software-Entwickler, Partner und Open-Source-Anbieter sei. Die Architektur sei für alle Inhalte gemacht und stehe über alle Plattformen hinweg zur Verfügung.

Neues Selbstverständnis

„Microsoft als reiner Softwarehersteller ist Geschichte. Heute ist Microsoft auch ein Dienste- und Devices-Unternehmen. Wir gestalten eine neue Ära, in der die Technik so persönlich wird wie nie zuvor. Der ‚Human Touch‘ entscheidet, wie flexibel Menschen mit ihren Daten, Diensten und Devices umgehen können“, so Illek. „Microsoft hat heute viele unterschiedliche Geschäftsmodelle in einem Ökosystem vereint, das sich an Verbraucher, Unternehmen und Partner gleichermaßen richtet. Das macht uns so unabhängig und flexibel wie nie zuvor in unserer Unternehmensgeschichte.“

Große Demo-Ärea

Microsoft hat seinen Cebit-Stand in Halle 4, Stand-Nummer A26, unter das Motto „The Human Touch“ gestellt. Ein Wortspiel, das zum einen darauf anspielt, dass die neuen Geräte auf den Menschen und seine Bedürfnisse ausgerichtet sein sollen, zum anderen aber auch auf die Touchscreen-Unterstützung als zentralem Element der Windows-8-Neuerungen.

Im Bereich „New Experience” sind Windows 8, das Neue Office und Windows Phone zu erleben und zu testen. Gemeinsam mit verschiedenen Geräteherstellern zeigt Microsoft, wie die einheitliche Benutzeroberfläche und die Anwendungen zusammenspielen – egal mit welchem Gerät und sowohl für den privaten Bereich als auch in der produktiven Anwendung. Das hier präsentierte Surface Pro ist ein Tablet-PC mit x86-Technik. Es soll im zweiten Quartal des laufenden Jahres in Deutschland auf den Markt kommen.

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Über den Autor

 Harry Jacob

Harry Jacob

Freier Journalist, Textbüro Jacob