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Bekannte SEO-Regeln nur teilweise anwendbar Suchmaschinenoptimierung für mobile Endgeräte

| Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Suchmaschinen für mobile Endgeräte arbeiten nach ihren eigenen Prinzipien. Diese sollte man bei der Optimierung von Internet-Auftritten, die auch Smartphone-Besitzer erreichen sollen, kennen und beherzigen. Denn Analysten sagen für die Zukunft eine stetig wachsende Bedeutung der Mobil-Devices bei der Internet-Nutzung voraus.

Die Internet-Welt aus der Retina-Display-Perspektive: Mit dem iPhone-Simulator klappt der SEO-Praxistest auch ohne das teure Endgerät.
Die Internet-Welt aus der Retina-Display-Perspektive: Mit dem iPhone-Simulator klappt der SEO-Praxistest auch ohne das teure Endgerät.
( Archiv: Vogel Business Media )

Glaubt man Experten von Stanley Morgen, wird das Internet schon im Jahr 2014 hauptsächlich von mobilen Endgeräten mit kleinem Bildschirm genutzt. Dieser Bereich des World Wide Webs entwickelt sich rasant. Gerade in Schwellenländern besitzen deutlich mehr Menschen ein Handy als einen PC oder ein Notebook.

Mit der Annahme, mobiles Internet werde nur unterwegs genutzt, liegt man jedoch falsch. 65 Prozent der mobilen Internet-Nutzer surfen mit ihrem Smartphone oder Tablet-PC von zu Hause aus. Auch wenn dabei momentan noch klassische Mobil-Applikationen im Vordergrund stehen, wie zum Beispiel News-Ticker, Soziale Netzwerke oder Mobile Banking, sind sich die Experten einig, dass die Informationssuche über mobile Endgeräte bald noch mehr steigen wird.

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Deshalb sollten die Mobil-Nutzer bei der Suchmaschinenoptimierung einer Internet-Präsenz keinesfalls außen vor gelassen werden. Die Rankings in den Mobile-Search-Engines werden nur zum Teil nach den klassischen Kriterien wie Schlüsselwörter, Konsistenz, Relevanz oder Verlinkung ermittelt. Zusätzlich beurteilen die aufs Handy spezialisierten Suchmaschinen eine Seite aber auch nach der Eignung für mobile Endgeräte.

Will man hier die Nase vorn haben, sind Seiten nötig, die auf möglichst vielen Geräten sehr schnell und problemlos gerendert werden können. Ein Sowohl-als-auch-Layout für PC und Smartphone herstellen zu wollen, ist allerdings ein aussichtsloses Unterfangen. Denn der PC-Nutzer erwartet heute Inhalte, mit denen ein mobiles Endgerät schlichtweg überfordert ist. Und ein Minimalkompromiss wird wohl kaum akzeptiert.

Wie sich Websites mit Hilfe neuer Stylesheets bzw. Subdomains für mobile User aufbereiten lassen. lesen Sie auf Seite 2.

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