Enterprise-Plattformen sind effizient aber unbeliebt

Studie entlarvt Kollaborationsdilemma

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Mit den jetzt veröffentlichten Zahlen warnt Alfresco auch vor den Gefahren einer Schatten-IT.
Mit den jetzt veröffentlichten Zahlen warnt Alfresco auch vor den Gefahren einer Schatten-IT. (Bild: Alfresco)

Enterprise-Plattformen für Dokumentenaustausch sind unbeliebt aber effizient – so das Ergebnis der von Alfresco finanzierten Umfrage „COLLABORATION TRENDS AND TECHNOLOGY“.

In der Regel veröffentlichen Hersteller Studienergebnisse, die sie in einem guten Licht erscheinen lassen. Alfresco, einem Anbieter für Enterprise Content Management (ECM), ist das jetzt nur teilweise geglückt.

Den Umfragezahlen zufolge gelten Document Sharing Platforms – wie sie von Alfresco, Box oder Documentum angeboten werden – zwar als eines der effizienteren Kollaborationswerkzeuge. Wirklich gern nutzen aber nur wenige Anwender (4,3 Prozent) derlei Tools.

Generell sind 59 Prozent der Befragten äußerst unzufrieden mit den Hilfsmiteln, die ihnen vom jeweiligen Arbeitgeber zur Verfügung gestellt werden; unter den jüngeren Arbeitnehmern ist dieser Anteil mit 71 sogar noch deutlich höher. Das begünstigt offenbar auch den Trend zu einer Schatten-IT: Der Erhebung zufolge nutzen 16 Prozent aller Wissensarbeiter Alternativen aus der Public Cloud selbst dann, wenn diese nicht vom Arbeitgeber freigegeben wurden.

Sydney Sloan, Chief Marketing Officer bei Alfresco, kommentiert: „Die Mitarbeiter sind heute der eigentliche Wettbewerbsvorteil jedes Unternehmens. Sie sollten daher auch die Werkzeuge bekommen, die sie brauchen, um mit anderen zusammenzuarbeiten. Nur so können sie am Arbeitsplatz Probleme lösen, effizient zusammenarbeiten und den Gewinn des Unternehmens steigern [...] Dafür benötigen sie Werkzeuge, die intuitiv, mobil, leicht zu bedienen und offen sind. Gleichzeitig müssen die Sicherheits- und Compliance-Anforderungen eines Unternehmens eingehalten werden.“

Auf die bislang kostenlos verfügbare Version von „Alfresco in the Cloud“ können Organisationen dabei allerdings nicht mehr bauen. Wie der Anbieter kürzlich mitteilte, wird die Plattform zum 27. November eingestellt. Alternativ verweist Alfresco auf einen Abo-basierten Dienst, die hybride Alfresco One Platform oder die kostenlos downloadbare Alfresco Community Edition für nicht geschäftskritische Anwendungen.

Für die Studie „COLLABORATION TRENDS AND TECHNOLOGY“ haben die Marktforscher von Dimensional Research im Juni 2015 insgesamt 753 Wissensarbeiter in Kanada, USA und Vereinigtem Königreich befragt. Die Ergebnisse stehen als PDF-Datei zum kostenlosen Download bereit.

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