Cloud-Lösungen boomen trotz Sicherheitsbedenken

Studie: Arbeitsplätze in der Cloud

| Autor / Redakteur: Kai Schwarz / Peter Schmitz

Die Studie „Arbeitsplätze in der Cloud“ von Pierre Audoin Consultants zeigt unter anderem die Relevanz von Cloud-Lösungen für unterschiedliche Mitarbeitergruppen.
Die Studie „Arbeitsplätze in der Cloud“ von Pierre Audoin Consultants zeigt unter anderem die Relevanz von Cloud-Lösungen für unterschiedliche Mitarbeitergruppen. (Bild: Pierre Audoin Consultants)

Das Analystenhaus Pierre Audoin Consultants (PAC) hat die Studie „Arbeitsplätze in der Cloud“ veröffentlicht. Ein Ergebnis: Cloud-Lösungen werden in Unternehmen trotz Sicherheitsbedenken vermehrt genutzt. Außerdem: Die Top-Cloud-Lösungen sind E-Mail, Document-Sharing und Konferenzanwendungen.

„Arbeitsplätze in der Cloud“ ist der Titel einer Studie, die von Pierre Audoin Consultants durchgeführt und von Swyx und Unify als Premiumsponsoren begleitet wurde. Für die Studie wurden laut PAC über 200 IT-Entscheider in kleinen, mittleren und großen deutschen Unternehmen befragt, um eine Bestandsaufnahme zu IT-Arbeitsumgebungen in der Cloud zu erhalten. Das Executive Summary der Studie lässt sich direkt online abrufen, für die komplette Studie bedarf es einer Registrierung.

Bei der Studie sollten unter anderem der Status quo sowie Investitionspläne zu Cloud-Diensten erfasst und Lösungsstrategien der Unternehmen ermittelt werden. So nutzen oder planen laut PAC-Studie beispielsweise 61 Prozent der befragten Unternehmen bereits Cloud-Angebote für die IT-Arbeitsumgebungen ihrer Mitarbeiter. Die am häufigsten genutzten Cloud-Lösungen in den befragten Unternehmen sind laut PAC-Studie E-Mail-, Document Scharing- und Conferencing-Anwendungen. Davon ist der größte Anteil intern installiert, extern gehostete Cloud-Services haben einen etwas geringeren Anteil. Beispielsweise E-Mail: Laut Studie nutzen 13 Prozent der befragten Unternehmen interne und 8 Prozent externe Cloud-Lösungen für diese Aufgabe.

Cloud-Migration

Cloud-Anbieter sind angesichts dieser Resultate gehalten, attraktive Channel-Modelle für ihre Partner zu entwickeln“, sagt Dr. Andreas Stiehler, Principal Analyst bei PAC. „Ebenso muss der Vertrieb auf Führungskräfte im Top-Management zugeschnitten sein, denn diese sind oft die Hauptentscheider bei der Cloud-Migration.“

Wachstum

Der Trend Cloud-Lösungen zu nutzen soll weiter im Aufwind sein. So geht die PAC-Studie davon aus, dass in den nächsten zwei bis drei Jahren die Cloud-Nutzerbasis um rund 20 bis 30 Prozent wachsen und 40 Prozent der aktuell genutzten Cloud-Telefonie- und Office-Anwendungen ausgebaut werden. Der positive Trend soll laut Studie auch nicht durch die Sicherheitsbedenken ausgebremst werden, die rund 82 Prozent der Befragten noch haben. Ein Resultat dieser Bedenken ist, dass ein Großteil der Cloud-Befürworter kritische Daten nicht außer Haus geben möchten und 57 Prozent nur Cloud-Lösungen nutzen möchten, die in Rechenzentren in Deutschland gehostet werden. Bei der Entscheidungsfindung vertrauen laut PAC 51 Prozent der Cloud-affinen Unternehmen auf IT-Dienstleister als Cloud-Vertragspartner erster Wahl und in jedem dritten Unternehmen (37 Prozent) wird die Migrationsentscheidung durch externe Berater und IT-Dienstleister wesentlich beeinflusst. Gleichzeitig setzen die Unternehmen auf externe Berater, um ihre IT-Umgebung Cloud-fähig zu machen und Cloud-Anwendungen mit internen Anwendungen zu integrieren.

Flexible Cloud

„Die vorliegende Studie zeigt erstmals im Detail, welche Akzeptanz die Cloud bei deutschen IT-Entscheidern bereits besitzt, welche Chancen und Risiken sie mit ihr verknüpfen, aber auch welche Erwartungen und Anforderungen sie an Lösungsanbieter wie Unify haben. Die Ergebnisse bestätigen unsere Strategie: Die Akzeptanz für ein kollaboratives Arbeiten aus der Cloud wächst, aber die Lösungen müssen flexibel, leistungsfähig und vor allem sicher sein. Darüber hinaus erwarten IT-Entscheider intelligente Migrationskonzepte, die bestehende Investitionen einbeziehen und unterschiedliche Lösungselemente integrieren“, sagt Volkmar Rudat, Vice President Direct Marketing Central Europe bei Unify.

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