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Zu viele Backup-Anwendungen im Betrieb machen die Datensicherung unsicher

Storage Architekturen für virtualisierte businesskritische Anwendungen

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Das Backup-Fenster war gestern

Die Verwendung von Disks in Kombination mit Datenreduzierungstechnologien beseitigt bereits viele Backup-Engpässe, die beim Einsatz traditioneller Storage-Werkzeuge wie zum Beispiel Tapes entstehen.

Die stetig sinkenden Preise für Breitbandverbindungen und virtuelle Server sowie neue Replikationstechniken wie Snapshots machen die Datenreplikation immer günstiger – die Daten können praktisch in Echtzeit repliziert werden, das Backup-Fenster wird überflüssig.

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Ein High-Performance Backup-Tools sollte daher diskbasierten Speicher mit Snapshots und Datenreplikation kombinieren und eine schnelle Wiederherstellung auf allen Ebenen und in allen Umgebungen gewährleisten.

Disk und Tape; und nicht: entweder oder

Eine solche Strategie reduziert gleichzeitig auch die Kosten für traditionelle Wiederherstellungsmethoden wie zum Beispiel Tape. Zudem können Unternehmen auf diskbasierte Lösungen schneller zugreifen und ein Replikationsschema nutzen, das auf ihre individuellen Bedürfnisse abgestimmt ist.

In jedem Fall sollten Unternehmen darauf achten, dass sie auf eine flexible und zukunftssichere Backup-Lösung setzen. Diese sollte das System so wenig wie möglich belasten und das Management heterogener Umgebungen vereinfachen.

Sofern aktuell noch Tape eingesetzt wird, sollte die Backup-Lösung sowohl die Nutzung von Disks als auch von Tapes zulassen. Sie sollte schließlich eine schnelle und einfache Wiederherstellung erlauben und möglichst vielfältige Wiederherstellungsoptionen bieten, etwa auf Dateiebene, Objektebene oder auf dem Level der virtuellen Maschine.

*Mario Werner, Senior Manager Data Protection Sales EMEA bei Syncsort

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