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Zu viele Backup-Anwendungen im Betrieb machen die Datensicherung unsicher

Storage Architekturen für virtualisierte businesskritische Anwendungen

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Fast alle unabhängigen Softwareanbieter (ISVs) unterstützen mittlerweile virtualisierte Umgebungen. Zudem bieten inzwischen auch die meisten Anbieter flexible Lizensierungsmodelle an, die zum Beispiel nach laufenden Anwendungen, Anzahl der virtuellen CPUs oder auch Anzahl der physischen CPUs gestaffelt werden können.

Schließlich sind sich auch die IT Manager der Vorteile, die die Virtualisierung bietet, inzwischen viel mehr bewusst. So konnten sie die Einwände der Anwendungsverantwortlichen mit Hilfe umfassender Tests weitgehend ausräumen.

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Virtualisierung 3.0 – die Basis für Cloud-Infrastrukturen

Der primäre Grund für den Erfolg der Virtualisierung sind inzwischen aber nicht mehr nur Kostensenkungen, sondern auch Effizienzgewinne und wachsende Flexibilität. Dadurch hat sich die Virtualisierung zu einem entscheidenden Baustein für den Ausbau der Cloud entwickelt. Nach einer Studie der Enterprise Strategy Group vom August 2011 („Navigating VMware Backup and Recovery Approaches and Solutions) setzten bereits 61 Prozent der Befragten Servervirtualisierung ein, weitere 32 Prozent planen, dies demnächst zu tun.

Zudem möchten die Nutzer die Virtualisierung weiter ausbauen, der Anteil der virtuellen Maschinen in der Produktion wird gemäß der Studie in den nächsten zwei Jahren von 39 Prozent auf 58 Prozent steigen. Denn neben der Kostenersparnis aufgrund der geringeren Hardwareressourcen bringt die Virtualisierung auch zahlreiche Vorteile, mit denen sie eine ideale Plattform für die Cloud schafft. Zunächst natürlich die schnellere Verfügbarkeit, das leichtere Konfigurationsmanagement und die höhere Beweglichkeit von Anwendungen.

Versetzung nicht gefährdet

Da in einer virtualisierten Umgebung ein Server problemlos an einen anderen Ort versetzt und auch überall wiederhergestellt werden kann, kann die Servervirtualisierung optimal eingesetzt werden, um eine „Always-on-Infrastruktur“ zu schaffen.

Außerdem fördert sie die Standardisierung der IT-Infrastruktur. Auch Ausfallzeiten gehören weitgehend der Vergangenheit an, es stehen hochverfügbare Services für jede virtuelle Maschine und Anwendung zur Verfügung.

Zudem lässt sich die Flexibilität virtueller Maschinen auch für eine automatisierte Ressourcenoptimierung nutzen, die sicherstellt, dass Service-Level erfüllt werden. Durch die dynamische Skalierung von Anwendungen können Unternehmen auch die stetig wandelnden Geschäftsanforderungen besser in den Griff bekommen.

Verlust und Ersatz

All diese Features schaffen eine hervorragende Basis für eine hoch virtualisierte und skalierbare cloudartige Infrastruktur, mit der statische Anwendungen in dynamische IT-Services überführt werden können – also die Auslagerung von Anwendungen in die externe Cloud.

Entscheidend für den Erfolg dieses Übergangs zum Cloud-Computing bleibt jedoch die erfolgreiche Integration der businesskritischen Tier1-Anwendungen wie CRM- und ERP-Systemen, OLTP-Anwendungen oder des Batch-Betriebs.

Ein großer Stolperstein sind hier Datenverluste, zum einen leistungsstarke und für virtualisierte Umgebungen optimierte Backup-Lösungen, zum anderen auch die bei geschäftskritischen Anwendungen besonders wichtige Möglichkeit, verlorene Daten so schnell und effizient wie möglich wiederherstellen zu können.

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