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Ein virtueller Arbeitsplatz Steria und Microsoft starten Workplace On Command

| Redakteur: Ulrike Ostler

Steria Mummert Consulting, bringt mit „Workplace On Command“ (WOC) zentral verwaltete, aggregierte Services, die Anwendern einen einfachen und sicheren Zugang zu Unternehmensanwendungen, Daten- und Cloud-Diensten gewähren sollen.

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Wer Worlplace on Command hat, braucht die IT dahinter nicht zu sehen, so Steria.
Wer Worlplace on Command hat, braucht die IT dahinter nicht zu sehen, so Steria.

Mit Workplace On Command schaffen sich Unternehmen nach Steria-Angaben ein individuelles Betriebsumfeld, das Infrastruktur und Services kombiniert, Unterstützung von Steria und Microsoft inklusive. Damit sei ein kosteneffizienter Zugang zum Firmenarbeitsplatz sichergestellt, der jederzeit, überall und von jedem Gerät aus möglich sei.

François Enaud, CEO der Steria Gruppe, erläutert den Sinn und Zweck: „Smartphones und Tablet-PCs haben einen wachsenden Anteil im Endverbrauchersegment. Entsprechend setzen Angestellte ihre persönlichen mobilen Endgeräte zunehmend bei der Arbeit ein. Damit wird die Balance von Sicherheit und Mobilität ein immer wichtigeres Thema in den Unternehmen.“

Hier setzte an da Steria-Angebot an: Als integriertes Service-Angebot biete Workplace On Command eine Lösung in Zeiten rasanter Technologie-Entwicklungen, knapper Budgets und zunehmender Nutzung der IT durch Endverbraucher.

Kompatibilität mit vielen smarten Endgeräten

Das Angebot sei mit allen Endgeräten kompatibel, die unter Windows, Linux, MacOS, iOS, Android und Blackberry OS laufen. Es profitiere von einer Kombination aus Microsoft-Technik, die die Multi-Tenancy-Architektur mit der nächsten Version von „Windows Server 2008 R2“unterstützt, und „System Center 2012“, mit dem die Anwender ihren Firmen-Desktop anpassen können.

Mit Hilfe von Citrix-Technik lassen sich Desktops und Anwendungen für die Nutzer virtualisieren, wo immer sie sich gerade aufhalten. Die Unternehmen verwalten Anfragen über das Portal „Steria Workstore“, das auf der Cloud-Portal-Plattform von Cisco basiert.

Dieser „App-Store“ für Unternehmen bietet Anwendern Zugang zu ihrem Profil und ihren Services. Darüber hinaus können die Anwender neue Services abonnieren und erhalten – um die Kosten zu überwachen – einen monatlichen Nutzungsüberblick. Das Angebot beinhaltet folgende Microsoft-Office-Produkte: Word, Excel, PowerPoint, Access, Project, Visio, Publisher und Office 365.

Der Verwaltungsaufwand hält sich in Grenzen

Da jedes Profil durch das Unternehmen eingerichtet und zentral programmiert wird, erfordern die Dienste einen vergleichsweise geringen Verwaltungsaufwand. Sollten Anwender ergänzende Services benötigen, können sie diese mit einer Suchfunktion ausfindig machen und den Zugang beantragen.

Laut Enaud ist Workplace on Command dem Workstore-Portal das erste umfassende Angebot von Cloud-Services für Endanwender. Steria adressiert vornehmlich Unternehmen, die mit knappen Budgets zu kämpfen haben. Denn mit Hilfe des Angebots ließen sich Gesamtkosten für Desktops reduzieren, trotz individueller Anpassungen und Personalisierungrn, basierend auf den Profilen und Rollen der Angestellten.

Die Kunden erhalten die Option, nur die Services zu bezahlen, die auch wirklich genutzt werden. Mit folgenden WOC-Vorteilen wirbt Steria außerdem:

  • WOC erfülle alle Erwartungen an einen modernen, schnellen, flexiblen und benutzerfreundlichen Arbeitsplatz. Der Dienst verbessere die Produktivität durch die Bereitstellung von Ressourcen je nach individueller Arbeits- und Kommunikationsanforderung des Mitarbeiters. Die Nutzer arbeiteten effizienter und profitierten von einem personalisierten Anwendererlebnis.
  • Das Angebot sorge für die Risikominimierung; denn die zentrale Speicherung und Verwaltung von Daten via Cloud bedeute, dass ein verlorengegangenes oder gestohlenes Gerät per Remote-Befehl gesperrt oder auf die schwarze Liste gesetzt werden könne, so dass die Verbindung mit dem Desktop nicht mehr möglich sei– und zwar ohne dass Informationen beschädigt würden. Auf diese Weise könnten Unternehmen auch strengste Datenschutzrichtlinien einhalten.
  • Die Vereinfachung und Optimierung des vorhandenen Arbeitsplatzes und die Verfügbarkeit neuer Services und Systeme ermöglichten Unternehmen den Zugang zu und den Einsatz von neuesten Technologien in einer Weise, die optimal zu ihnen passe.
  • Cloud-Hosting und zentrale Verwaltung reduzierten die Unternehmensausgaben: von Immobilien und Anlagen über den Energieverbrauch bis hin zu Schulungen.
  • Die „Pay-per-Use“-Struktur sorge dabei für maximale Rentabilität, denn die Anwender zahlten nur für die Services, die sie auch tatsächlich nutzten.

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