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LeaseWeb-Studie „IT für Startups – Trends 2015“ Startups lagern ihre IT gerne aus

| Autor / Redakteur: Heidemarie Schuster / Florian Karlstetter

Die Konzentration auf Kernkompetenzen schreitet auch bei Startups weiter voran: Laut einer aktuellen Studie von LeaseWeb wollen immer mehr Gründerfirmen ihre IT-Infrastruktur an externe Dienstleister ausgliedern.

Für 92 Prozent der befragten Startups ist die garantierte Unabhängigkeit von US-amerikanischen Behörden des Anbieters wichtig.
Für 92 Prozent der befragten Startups ist die garantierte Unabhängigkeit von US-amerikanischen Behörden des Anbieters wichtig.
(Bild: Rawpixel - Fotolia.com)

Ganze 68 Prozent der befragten Startups wollen ihre IT auslagern. Das ist das Ergebnis der Studie „IT für Startups – Trends 2015“ des Hostinganbieters LeaseWeb. Demnach werden extern zugekaufte IT-Services für 55 Prozent der Befragten dabei immer wichtiger. Doch obwohl das Outsourcing immer mehr an Bedeutung gewinnt, legen bisher erst zwölf Prozent der Startups ihre IT direkt bei der Firmengründung in externe Hände.

Bei der Wahl des richtigen Rechenzentrumbetreibers steht für 92 Prozent die garantierte Unabhängigkeit von US-amerikanischen Behörden des Anbieters im Vordergrund. Für sieben Prozent ist dies nur teilweise ein Auswahlkriterium und lediglich ein Prozent der Befragten legt keinen Wert auf die Unabhängigkeit des Anbieters.

Für Herke Plantenga, Geschäftsführer von LeaseWeb Deutschland sind die Ergebnisse der LeaseWeb-Studie sehr aufschlussreich: „In Zeiten von Globalisierung und Digitalisierung der Wirtschaft sind Startups mit einem zunehmenden Bedarf an Speicherplatz und mit immer komplexer werdender IT-Infrastruktur konfrontiert.“

Daher sei es sinnvoll, dass Gründer von Anfang an direkt auf externe Anbieter vertrauen. Dass dies jedoch bisher nur in geringem Maße geschieht, dafür sieht Plantenga handfeste Gründe: „Oft fehlt es noch an lukrativen Angeboten seitens der Cloud- und Hostinganbieter, um den Startups den Schritt zur Auslagerung von Beginn an zu erleichtern. Der Leistungsumfang der Anbieter ist meist auf größere Kapazitäten ausgelegt. Werden die Bedürfnisse von Startups aber besser berücksichtigt, dann steigt auch deren Bereitschaft, ihre IT von Anfang an auszugliedern.“

Die Studienergebnisse in Grafiken finden Sie in der Bildergalerie.

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