Open-Source-Tool Palladio soll Cloud und On-Premise integrieren Software-Simulator für Hybride Clouds

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Der Open-Source-Software-Simulator Palladio soll künftig vor einer Implementierung hybrider Clouds deren Programmstruktur und Ressourcenbedarf analysieren.

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Bereits vor der eigentlich Programmierung schätzt Palladio Ressourcenbedarf und mögliche Einschränkungen von Code ab.
Bereits vor der eigentlich Programmierung schätzt Palladio Ressourcenbedarf und mögliche Einschränkungen von Code ab.

Der Software-Simulator Palladio soll für Cloud-Anwendungen fit gemacht werden, kündigt jetzt Klaus Krogmann vom Karlsruher Forschungszentrum Informatik (FZI) an. Ziel sei es, die Integration von Bestands-Software und Cloud Computing zu simulieren. Wann die Funktionen für die hybride Cloud verfügbar sein werden, ist allerdings noch offen.

Palladio ist eine Open-Source-Lösung, die zur Erstellung möglichst fehlerfreier Software beitragen soll. Hierfür analysiert das Werkzeug bereits im Vorfeld Programmstrukturen und prognostiziert Ressourcenbedarf, Zuverlässigkeit, Wartbarkeit und Kosten.

Zur Zielgruppe des Software-Simulators zählen unter anderem Unternehmen mit komplexen Softwaresystemen. Außerdem eigne sich das Werkzeug für Organisationen, die Anwendungen mit hohen Qualitätsanforderungen erstellen müssen.

Der bereits 2003 initiierte Palladio-Simulator wird derzeit von verschiedenen deutschen Forschungseinrichtungen weiterentwickelt, darunter das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), das FZI und die Universität Paderborn. Neben dem Open-Source-Paket gibt es ergänzende Beratungsangebote für Industriepartner.

Wer mehr zu Palladio erfahren will, findet das KIT auf der diesjährigen CeBIT in Halle 9 am Stand G33.

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