Firmen sollen „Innovative Dienstleistungen im zukünftigen Internet“ nutzen und verkaufen

Software-Cluster plant bis 2014 Cloud-basierte Plattform für KMU

06.09.2011 | Redakteur: Dirk Srocke

Bereits seit 2010 laufen die Projekte „Grundlagen emergenter Software“ und „Prozessinnovationen in der Software-Industrie“.
Bereits seit 2010 laufen die Projekte „Grundlagen emergenter Software“ und „Prozessinnovationen in der Software-Industrie“.

Das vom Bund geförderte Konsortium Software-Cluster hat das Projekt „Innovative Dienstleistungen im zukünftigen Internet“ gestartet. Aus dem soll bis 2014 eine Cloud-basierte Plattform für KMU hervorgehen. Lesen Sie, warum dann auch ein technisch nicht versierter Weinhändler zum IT-Dienstleister werden könnte.

Mit einem jetzt gestarteten Projekt will das Software-Cluster kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) zu aktiven Teilnehmen im Internet der Dienste machen. Bis 2014 soll so eine Plattform entwickelt werden, die Firmen völlig neue Geschäftsmodelle erschließt.

Bereits jetzt skizziert das Konsortium, wie das konkret aussehen soll. So könnte ein Weinhändler einen Prozess „Rechnungserfassung und Überweisung“ definieren, mit dem Außendienstmitarbeiter per Smartphone Rechnungen einlesen, Überweisungsdaten extrahieren und Zahlungen veranlassen.

Der Prozess besteht aus einzelnen Services, die sich über einen „Dienstfindungsmechanismus“ aufspüren lassen sollen. Die Modellierung und technische Realisierung der Dienstkomposition wird auf der geplanten Plattform erfolgen. Dort werden dann auch IT-Experten mithelfen.

Der Weinhändler im Beispiel kann den eigenen Prozess auch anderen Nutzern der Plattform kostenpflichtig zur Verfügung stellen. Damit würde er selbst zu einem IT-Dienstleister.

Das Projekt „Innovative Dienstleistungen im zukünftigen Internet“ hat ein Volumen von 20 Millionen Euro. Zu den 17 Partner aus Industrie und Wissenschaft gehören: 1&1 Internet AG, AGT Group Germany, CAS Software AG, ConWeaver GmbH, CORISECIO GmbH, EUROSEC GmbH, die Fraunhofer-Institute für Graphische Datenverarbeitung IGD, Sichere Informationstechnologie SIT und Techno- und Wirtschaftsmathematik ITWM, Forschungszentrum Informatik FZI, Insiders Technologies GmbH, intelligent views GmbH, Karlsruher Institut für Technologie KIT, Ontoprise GmbH, SAP AG, Scheer Management GmbH, SEEBURGER AG, Software AG, TU Darmstadt.

Grundlage für das jetzige Vorhaben sind die bereits seit dem Vorjahr laufenden Software-Cluster-Projekte „Grundlagen emergenter Software“ und „Prozessinnovationen in der Software-Industrie“. Als Forschungsrahmen betrachtet der Software-Cluster das Thema „Unternehmenssoftware als ‚Betriebssystem‘ für jede Firma“. Bis zum Jahr 2015 fördert der Bund die Arbeit des Software-Clusters mit 40 Millionen Euro.

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