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Zugriff auf soziale Netzwerke als Sicherheitsproblem

Social Media? Aber sicher! Was Unternehmen beachten sollten

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Schutzmechanismen

Es können auch granulare Richtlinien eingeführt werden. So lässt sich beispielsweise festlegen, dass ein Mitarbeiter Freunde hinzufügen kann, aber keine Fotos oder Videos hochladen darf. Mitarbeiter können auch nur Leserechte bekommen, um den Status ihrer Freunde zu checken, dürfen jedoch keine Posts versenden. Die IT kann zudem bestimmen, welche Mitarbeiter tweeten dürfen. Durch solchermaßen granulare Einstellmöglichkeiten behalten die IT-Verantwortlichen jederzeit die Kontrolle über das, was die Kollegen in den sozialen Netzwerken unternehmen.

Die sozialen Netzwerke haben aber auch eigene Schutzmechanismen parat: Im Oktober hat Websense eine Technologie-Partnerschaft mit Facebook bekanntgegeben, um Facebook-Nutzer davor zu bewahren, auf Links zu nicht vertrauenswürdigen Webseiten mit Schadsoftware zu klicken. Die Websense-Technologie ist in Facebooks bereits existierenden Schutzmechanismen hinzugefügt worden. Sobald ein Facebook-Nutzer auf einen Link klickt, wird dieser von der Websense-Datenbank gecheckt. Wenn Websense einen bösartigen Inhalt erkennt, bekommt der Nutzer eine Webseite präsentiert, die ihn vor die Wahl stellt: Er kann auf eigene Gefahr den Link trotzdem aufrufen, zum vorherigen Screen zurückkehren oder mehr Informationen zum Inhalt des Links erhalten.

Kombiniert zur Sicherheit

Social Media hat das Web revolutioniert. Unternehmen können diese Technologie zur Kommunikation und Kollaboration nutzen, was ihnen einen Wettbewerbsvorteil bietet. Das Absichern von PCs und Daten gestaltet sich jedoch schwer, wenn der Mensch das eigentliche Ziel von Attacken bei sozialen Netzwerken ist. Gelingt es den Angreifern, den Anwender in die Falle zu locken, nutzen oftmals auch die geschicktesten Abwehrmechanismen nichts mehr. Von daher empfiehlt es sich, eine Kombination verschiedenster Sicherheitsvorkehrungen einzusetzen. □

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