Leitfaden von Toplink

So gelingt die Migration in die Cloud-Telefonie

| Autor / Redakteur: Daniel Kunz* / Elke Witmer-Goßner

Der neue Anbieter richtet bis zur endgültigen Rufnummernportierung provisorische Rufnummern für die Mitarbeiter aus dem Ortsnetz des Unternehmens ein. Das Einrichten von CLIP-no-screening stellt den wichtigsten Schritt innerhalb des Migrationsprozesses dar. Damit wird sichergestellt, dass jeder Mitarbeiter jederzeit unter seiner bisherigen Rufnummer erreichbar ist (z.B. durch Rufweiterleitung) und vor allem, dass diese auch während der Migration nach außen übermittelt wird.

Bei ausgehenden Gesprächen (outbound calls) wird mit CLIP-no-screening sichergestellt, dass der angerufene Gesprächspartner nach wie vor die bisherige Rufnummer übermittelt bekommt. Bei eingehenden Gesprächen (inbound calls) wird eine Weiterleitung von der bisherigen Nummer des alten Anbieters auf die provisorische Nummer des neuen Anbieters eingerichtet: Der Gesprächspartner wählt die bisherige Nummer und merkt dabei keinen Unterschied. Bei diesem Prozess wird nicht zwischen internen und externen Gespräch differenziert. Am Ende dieses Schrittes steht die betriebsbereite Überführung der neuen Telefonie-Lösung in den Parallel-Betrieb. Ab diesem Zeitpunkt erfolgt meist auch die kostenpflichtige Abrechnung des neuen Anbieters.

4. Parallelbetrieb

Im Rahmen des Parallel-Betriebs wird das neue System zusätzlich zum alten System in Betrieb genommen und in sämtlichen Anwendungsszenarien auf Funktionsfähigkeit getestet. Hier haben alle Mitarbeiter die Aufgabe, die neue Telefonie-Lösung kennenzulernen, sie auszuprobieren und ggf. diesbezügliche Fragen zu stellen. Die Dauer des Parallelbetriebs wird solange aufrechterhalten, bis der Roll-Out und alle Tests erfolgreich abgeschlossen worden sind.

Ganz wichtig: Die Mitarbeiter bzw. das gesamte Unternehmen haben in dieser Phase stets die Möglichkeit zur alten Anlage zu wechseln oder schon die neue Lösung zu nutzen. Dieses ist nicht nur aus technischer Sicht sinnvoll, sondern auch um den Mitarbeitern die Möglichkeit zu geben, die neue Lösung in Ruhe kennenlernen zu können, ohne dabei einen harten Schnitt zwischen neu und alt erleben zu müssen.

5. Abschalten der alten Lösung

Sobald die Rufnummern erfolgreich zum neuen Anbieter portiert worden sind, kann die alte Telefonie-Lösung abgeschaltet werden. An diesem Punkt gibt es aber kein Zurück: Sind die Nummer erst einmal portiert, gibt es keine (schnelle) Rückkehr zur alten Lösung mehr. Ganz zum Schluss können die alte Telefonanlage abgebaut werden, denn mit der neuen Cloud-Telefonie-Lösung können auf On-Premise-Geräte und damit verbundene Investitionen getrost verzichtet werden.

* Der Autor Daniel Kunz ist Content und Online Manager bei der Toplink GmbH in Darmstadt.

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