IBM hilft, Kundenbeziehungen zu verbessern

„Smarter Commerce“ bündelt Beratung, Software und Dienstleistungen

11.05.2011 | Redakteur: Elke Witmer-Goßner

Mit „Smarter Commerce“ helfen wir Unternehmen aller Branchen, ihre Geschäftmodelle, Prozesse und Angebote mit einem veränderten Kundenverhalten in Einklang zu bringen, sagt Thomas Franzl, Leiter der Initiative bei IBM in Deutschland.
Mit „Smarter Commerce“ helfen wir Unternehmen aller Branchen, ihre Geschäftmodelle, Prozesse und Angebote mit einem veränderten Kundenverhalten in Einklang zu bringen, sagt Thomas Franzl, Leiter der Initiative bei IBM in Deutschland.

Schon wieder so eine Marketingblase, mag der Leser beim Begriff „Smarter Commerce“ denken. Aber mit dem Gedanken an Marketing liegt er gar nicht so verkehrt. Unter diesem Namen bündelt IBM sein Geschäft mit software-basierten E-Commerce- und Kundenmanagementlösungen.

„Smarter Commerce“ ist in dem neu geschaffenen Zweig „Industry und Software Solutions“ angesiedelt. Der Bereich umfasst ein umfangreiches Lösungsgeschäft, das sukzessive innerhalb der Software-Gruppe aufgebaut wurde und weiter ausgebaut wird. Über allem schwebt die ganzheitliche Strategie „Smarter Planet“, in der IBM seine Ausrichtung für die künftigen Jahre neu definiert hat.

Rund 2,5 Milliarden US-Dollar hat der Großkonzern im vergangenen Jahr in das Thema investiert und dafür die drei spezialisierten Software-Anbieter Sterling Commerce, Unica und Coremetrics gekauft. Damit ergänzte IBM seine eigene Business-Analytics- und Supply-Chain- bzw. Ordermanagement-Produkte um E-Commerce-Komponenten wie Marketingmanagement und B2B-Komponenten.

Auf der diesjährigen IBM Impact Conference in Las Vegas wurden die neuen Smarter-Commerce-Lösungen und Service-Optionen bereits tausenden von Kunden und Partnern vorgestellt. Thomas Franzl, Leiter der Smarter-Commerce-Initiative bei IBM in Deutschland, erläutert im Gespräch mit CloudComputing-Insider.de den Hintergrund des neuen Lösungsgeschäfts sowie die Besonderheiten des Produktbereichs:

CloudComputing-Insider: Wieviel Ernst und Konsequenz stehen hinter der neuen Strategie „Smarter Planet“ bzw. „Smarter Commerce“?

Thomas Franzl: „Smarter Planet“ ist nicht nur eine Marketingkampagne, sondern eine langfristig angelegte Strategie. Die Solutions bzw. die Gesamtlösungen, die wir jetzt anbieten und noch stärker in den Markt bringen wollen, passen hervorragend in diese Strategie. Der Bereich „Industry und Software Solutions“ ist jetzt weltweit erst neu entstanden und Anfang des Jahres auch in Deutschland eingeführt worden.

Was will IBM damit erreichen?

Franzl: Der Bereich besteht, wie der Name schon sagt, aus zwei Richtungen – Industry Solutions and Software Solutions. Wir wollen software-basierte Lösungen, insbesondere fertige Software-Bausteine und -Module anbieten, die wir zusammen mit unseren Service-Einheiten beim Kunden implementieren können. Innerhalb des Bereichs Industry Solutions bieten wir auf die Bedürfnisse aller großer Industrien zugeschnittene Lösungen an, bestehend aus Produkten des gesamten IBM-Portfolios. Unter den Software Solutions ist das Thema „Smarter Commerce“aber der wichtigste Baustein.

Warum ist es heute für Unternehmen so wichtig, neue Strukturen und Komponenten innerhalb ihres E-Commerce-Angebots einzuführen?

Franzl: Im Vordergrund jeder Smarter-Commerce-Maßnahme steht der Consumer, also der Endkunde. Das ist eigentlich nichts Neues. Aber heute hat der Endkunde eine ganz andere Macht. Die Verbraucher sind heute besser vernetzt, infomierter und anspruchsvoller. Die Informationen über Produkte holen sich Consumer heute über Empfehlungen in Blogs oder in Social Networks – und zwar in Echtzeit. Die Macht der Konsumenten wächst, ihr Kaufverhalten verändert sich. Dieser Tatsache müssen sich Unternehmen stellen und ihre Kundenansprache sowie das Go-to-Market über Marketing und Vertrieb, als auch ihre Prozesse end-to-end anpassen.

Wie Unternehmen ihr E-Commerce-Geschäft verbessern können, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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