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Hochverfügbarkeit in der Enterprise-Cloud herstellen und verwalten

Sichern des SAP Betriebs in der privaten Cloud, Teil 2

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Schutz über die RZ-Grenzen hinweg

Sollen die Server über Rechenzentrums-Grenzen hinweg geschützt werden, lässt sich im SAN eine Spiegelung einrichten. Sollte die produktive Seite ausfallen, muss allerdings auf der passiven Seite einiges an Aufgaben durchgeführt werden, bevor die Systeme wieder gestartet werden können.

Diese reichen vom Auftrennen des Spiegels mit anschließendem Promoten der bis dato passiven LUNs bis zum Start der SAP Maschinen in einer vorgegebenen Reihenfolge. Der Zeitaufwand dafür ist enorm.

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Laut Murphy fällt das produktive Rechenzentrum dann aus, wenn niemand in der Lage ist, einen Umschaltvorgang zu initiieren oder im einfachsten Fall die Server in entsprechender Reihenfolge sauber herunter zu fahren um die Datenkonsistenz zu gewährleisten. Erschwerend kommt hinzu, dass in einer klassischen Umgebung sowohl SAP, wie auch Server und Storage Administratoren Hand in Hand arbeiten müssen, um die Maschinen im Ausweichrechenzentrum wieder in Betrieb zu nehmen.

Einsatz des SRM-Tool von VMware

Wesentlich komfortabler geht dies mit dem „VMware Site Recovery Manager“. Denn dieser ermöglicht eine weitgehende Automatisierung des Vorgangs (siehe: Abbildung 3).

Dazu werden in so genannten „Runbooks“ die Verfahren zur Umschaltung einmal definiert und dann auf Knopfdruck abgerufen. Hierzu zählt auch das wechselseitige Umschalten, so dass beide RZ gleichermaßen in Betrieb sind und im Desaster-Fall nur ein Teil der Systeme neu gestartet werden muss.

Zusätzlich lässt der Site Recovery Manager jederzeit einen Test der Umschaltung zu, ohne die laufende Umgebung in Mitleidenschaft zu ziehen. Damit ist auch nach Änderungen an der Umgebung immer gewährleistet, dass eine Notfallumschaltung erfolgreich verläuft.

weiter mit: Automatismen setzen gute Planung voraus

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