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Die Verzahnung von SAP mit VMware-Tools Sichern des SAP-Betriebs in der privaten Cloud, Teil 1

| Autor / Redakteur: Sven Gmelin / Ulrike Ostler

Wirtschaft und Produktion brummen und die Last auf die IT-Infrastruktur und das IT-Personal nimmt ständig zu. Zusätzliche Anforderungen und eine knappe Personaldecke machen eine Effizienzsteigerung in der IT zwingend notwendig. Dies lässt sich durch den Aufbau einer Private Cloud erreichen. Doch ist der Betrieb so zu sichern, dass selbst kritische SAP-Anwendungen dort gelagert und von dort abgerufen werden können?

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Für den Autor Sven Gmelin ist Virtualisierung der Fahrstuhl für SAP-Anwender in die Cloud. Bild (in der Hauptniederlassung der SAP AG): SAP AG
Für den Autor Sven Gmelin ist Virtualisierung der Fahrstuhl für SAP-Anwender in die Cloud. Bild (in der Hauptniederlassung der SAP AG): SAP AG
( Archiv: Vogel Business Media )

Beim Thema Cloud Computing scheiden sich die Geister. Während die Industrie hohe Erwartungen mit Cloud Computing verknüpft, ist der Endanwender eher skeptisch. Der Grund hierfür liegt, wie so oft, in einem Kommunikationsdefizit.

Denn wenn große Anbieter wie Microsoft, Apple oder Amazon den Begriff des Cloud Computing verwenden, meinen sie fast immer die „Public“ Cloud, also Angebote, bei denen der Kunde Daten oder Dienste auf Server von Dienstleistern auslagert. Besonders private Nutzer haben in den letzten Jahren die Vorteile dieser Services für sich entdeckt, wie der Erfolg von „Microsoft Live“, „Apple MobileMe“, „Google Mail“ und anderen beweist.

Reservierter betrachten die IT-Verantwortlichen in Unternehmen die Public Cloud. Denn wenn unternehmenskritische Daten in einer Public Cloud abgelegt werden sollen, müssen vorher datenschutzrechtliche Fragen geklärt und die Verfügbarkeit sichergestellt sein.

Sicher heißt vertrauen

Datenverluste, wie sie kürzlich Cloud-Kunden von Amazon hinnehmen mussten oder Meldungen über Sicherheitslecks sind ebenfalls nicht gerade förderlich für das Vertrauen in die öffentliche Cloud. Können die Fragen hinsichtlich Datenschutz, Verfügbarkeit und Verwaltbarkeit nicht befriedigend beantwortet werden, wird sich im Firmenumfeld keine Akzeptanz für die Cloud aufbauen lassen.

Dabei ist das Ablegen von Daten in der Cloud nicht grundsätzlich mit einer Public Cloud gleichzusetzen. Denn eigentlich bezeichnet der Begriff „Cloud“ nichts anderes als den Mechanismus der Abstraktion von Ressourcen.

Dabei werden Dienste oder Daten auf einer Infrastruktur abgelegt, deren genaue physikalische Gegebenheiten dem Anwender nicht bekannt sind. So gesehen existiert die Cloud im Bereich der Infrastruktur bereits seit einem knappen Jahrzehnt mit Virtualisierungstechnik von VMware.

weiter mit: Private Clouds durch Virtualisierung

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