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Red Hat über Virtualisierungsprojekte und die notwendige professionelle Unterstützung Server-Virtualisierung leicht gemacht

| Redakteur: Dr. Andreas Bergler

Neben Kosten- und Energie-Einsparungen verspricht Server-Virtualisierung einen flexiblen Einsatz der IT-Ressourcen. Jan Wildeboer von Red Hat klärt über potenzielle Klippen von Virtualisierungsprojekten auf und zeigt Mittel und Wege, sie zu meistern.

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Jan Wildeboer, EMEA Evangelist bei Red Hat in Deutschland
Jan Wildeboer, EMEA Evangelist bei Red Hat in Deutschland
( Archiv: Vogel Business Media )

Glaubt man den Aussagen vieler Anbieter, ist die Virtualisierung per se lohnend. Wie sehen Sie das?

Wildeboer: Das Prinzip, weniger virtualisierte Server deutlich besser auszulasten und die anderen Server abzuschalten, erscheint vielversprechend. Und tatsächlich kann diese Rechnung für die Unternehmen aufgehen, wenn sie ihre Server-Einsatzgebiete kritisch durchleuchten. Modellrechnungen, die auf jedes und kein Unternehmen passen, helfen den Entscheidern jedenfalls kaum weiter.

Wie können die Unternehmen ihre Server-Landschaft „kritisch durchleuchten“?

Wildeboer: Die Entscheider sollten genau hinterfragen, welche Flexibilität die Fachabteilungen und die Geschäftsprozesse künftig der IT abverlangen werden. Je größer der Wandel auf der geschäftlichen Ebene sein wird, um so mehr wird sich für das Unternehmen mit Blick auf eine höhere Flexibilität der IT die Virtualisierung der Server auszahlen. Außerdem sollten die Verantwortlichen den aktuellen und zukünftigen Auslastungsgraden der Server nachgehen. Dazu müssen sie eine Prognose zu Daten- und Lastentwicklung über die nächsten drei bis vier Jahre, dem Abschreibungszeitraum für die Server-Hardware, treffen. Nur mit dieser Analyse kann ermittelt werden, welche Server-Ressourcen und welche Energiemengen heute und künftig vergeudet werden und welche konkreten Einsparungspotenziale sich für das Unternehmen durch Server-Virtualisierung ergeben.

Die meisten Server-Installationen sind heterogen. Kann dies nicht die Erwartung auf mögliche Einsparungen erheblich schmälern?

Wildeboer: Sie sprechen damit einen ganz wichtigen Punkt an. Denn nicht jede Virtualisierungs-Software ist auf jedem Betriebssystem beziehungsweise jeder Version eines Betriebssystems lauffähig. Dies hat in heterogenen Server-Umgebungen die Folge, dass über unterschiedliche Virtualisierungs-Tools Verarbeitungs-Inseln mit begrenzter Leistungsausschöpfung und Wirtschaftlichkeit entstehen. Solche Inseln drohen den Unternehmen immer dann, wenn sie proprietäre Server-Plattformen mit ebenso herstellerspezifischen Virtualisierungs-Werkzeugen einsetzen.

Wie IT-Entscheider gegen proprietäre Plattformen vorgehen können, lesen Sie auf der nächsten Seite.

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