Suchen

Open-Source-Sicherheitslösung Greenbone Security Manager Schwachstellenanalyse für IPv6-Netze

Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Dipl.-Ing. (FH) Andreas Donner

Greenbone Networks, Experte für Schwachstellenanalyse, erweitert die eigene Open-Source-Sicherheitslösung um die Überwachung von IPv6-Netzen. Zudem verspricht der Anbieter mit Version 1.5 des Greenbone Security Manager mehr Komfort und Konfigurationsmöglichkeiten beim Schwachstellenmanagement sowie eine Schnittstelle zum Sourcefire Defense Center.

Mit „Container Tasks“ nutzt Greenbone XML zur systemübergreifenden Aufbereitung von Daten.
Mit „Container Tasks“ nutzt Greenbone XML zur systemübergreifenden Aufbereitung von Daten.
( Archiv: Vogel Business Media )

Mit dem Greenbone Security Manager sollen auch Administratoren von IPv6-Infrastrukturen ihre inneren Netze härten und gegen Angriffe schützen können. Die Lösung analysiert dabei Schwachstellen und arbeitet mit Intrusion Detection Systems (IDS) sowie Intrusion Prevention Systems (IPS) zusammen.

Mit Blick auf IPv6-Tunnel betont Lukas Grunwald, CTO von Greenbone Networks, „dass sehr oft die IDS/IPS- oder Firewall-Lösungen kurzgeschlossen werden, da eine Reihe aktueller Firewalls das Protokoll IPv6 nicht oder in geringem Umfang unterstützen.“ Hier soll der Greenbone Security Manager 1.5 Abhilfe schaffen.

Die Lösung unterstützt jetzt zudem die Aufgabenkategorie „Container-Tasks“. Damit lassen sich Scanberichte im XML-Format importieren und weiterbearbeiten. Dabei haben Administratoren Zugriff auf sämtliche Bearbeitungsfunktionen des Greenbone Security Manager, darunter: Analyse, Suche, Auswahl, Kommentierung, Berichterstellung und Eskalation. So können Sicherheitsberater beispielsweise Scanberichte von Kunden vorsortieren, kommentierten und passend aufbereiten.

Nach Angaben des Herstellers bietet die Greenbone-Appliance als bislang einzige Lösung eine Schnittstelle zum Sourcefire Defense Center. Scandaten entsprechender IDS- und IPS-Systeme können somit direkt an das Management System versendet werden und dort die Grundlage einer detaillierten Risikoanalyse bilden.

Als weitere Neuerungen des jetzt aktualisierten Security Manager nennt Greenbone eine verbesserte Web-GUI mit Mülleimerfunktion und individuell auslösbaren Eskalatoren. Optimiert wurden zudem Update-Prozess des Security Feeds, Patch Level Management und Portscan Detection.

Der Greenbone Security Manager ist für 9.200 Euro (netto) erhältlich. Darin enthalten sind ein Jahr Flatrate Subscription sowie die eigentliche Rack-Mount-Appliance. Die beherbergt in einer Höheneinheit vier 10/100/1000-Base-TX-Gigabit-Ethernet-Ports, vier Gigabit-Ethernet-SFP-Ports sowie einen seriellen RS-232-Zugang. Für Bestandskunden mit gültigem Wartungsvertrag ist das Softwareupgrade kostenlos.

(ID:2052247)