Sensoren liefern Basis individueller Angebote

Salesforce kündigt IoT Cloud an

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Die IoT Cloud soll ab 2016 verfügbar sein.
Die IoT Cloud soll ab 2016 verfügbar sein. (Bild: Salesforce)

Die Salesforce IoT Cloud soll das Internet der Dinge in ein Internet der Kunden verwandeln – Sensordaten bilden dabei die Grundlage für individuelle Angebote.

Die jetzt auf der Hausmesse Dreamforce '15 vorgestellte Salesforce IoT Cloud soll Unternehmen helfen, Kapital aus den Datenmengen des Internets der Dinge zu schlagen. Hierfür nutzt die Lösung eine „Echtzeit-Event-Processing-Engine“. Die heißt Thunder, ist Teil der Salesforce App Cloud und soll Milliarden von Ereignissen mit Kundeninformationen in Salesforce-Anwendungen verbinden.

So könnte eine Dienstleister beispielsweise Flüssigkeitsstände und Laufleistung von Automobilen tracken und deren Haltern personalisierte Angebote machen. Denkbar wäre auch ein Thermostatanbieter, der Wettervorhersagen, Sensoren und Temperatureinstellungen überwacht – und Kunden dabei hilft, ihr Heizbudget optimal zu nutzen. Fachhändler könnten schließlich Rabattaktionen mit Regeln zu Kundenbindungsstatus, Warenbestand oder Vertriebsleistung verknüpfen. Per Einzelhandels-Beacons ließen sich Rabatte dann in Echtzeit an Kunden im Geschäft senden.

Unternehmen sollen mit der IoT Cloud intuitive „Point-and-Click“-Anwendungen nutzen, um Regeln und Logiken für Ereignisse zu definieren. Diese Ereignisse lösen dann Aktionen innerhalb von Salesforce aus.

Der von Salesforce zitierte Gary Barnett, Chief Analyst bei Ovum, meint: „Das IoT bietet Unternehmen nur dann einen Mehrwert, wenn sie mit den Informationen, die das IoT Netzwerk generiert, arbeiten können [...] Die Möglichkeit, diese Daten durch die Verbindung mit verfügbaren Kundeninformationen zu nutzen, wird künftig ein Schlüsselfaktor bei der Umwandlung von Daten in Aktionen sein.“

Im Zusammenhang mit der jetzigen Ankündigung präsentiert Salesforce zudem folgende weitere IoT-Partner für das eigene Ökosystem: ARM, Etherios, Informatica, PTC ThingWorx und Xively LogMeln.

Die IoT Cloud soll im ersten Halbjahr 2016 mit einer Pilotphase starten und im Laufe des Jahres allgemein verfügbar sein. Erst dann will Salesforce auch Preise für das Angebot verkünden.

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