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Sage Software setzt 2016 vermehrt auf SaaS

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Matthias Laux, Director Corporate Technology, Sage.
Matthias Laux, Director Corporate Technology, Sage.
(Bild: Uwe Noelke / Sage)

Director Corporate Technology Matthias Laux stellte den Vertriebs-Partnern u.a. einige moderne Benutzeroberflächen mit Responsive-Design-Elementen basierend auf HTML5 vor. Zudem präsentierte er überarbeitete Software-Funktionen und mobile Apps, die sich mit dem aktuellen technischen Standard messen lassen können, der u.a. von Microsoft und Salesforce, zwei strategischen Technologiepartnern von Sage, etabliert worden ist.

Viele Funktionen der Sage-Angebote sind bereits mobil auf dem Tablet oder auf dem Smartphone nutzbar. Sage Reports etwa – eine Analytik-Software für kleine und mittlere Unternehmen – läuft schon auf dem iPad, ebenso Sage Customer View, das auch auf Android-Geräten zu bedienen ist. Ein Sage Scoreboard findet der Sage-Kunde bereits auf der Apple Watch. Das Thema Analytics wird also durchaus abgedeckt und ist häufig schon in die ERP-, Warenwirtschafts- und Buchhaltungslösungen integriert.

Erweiterte Anpassungsmöglichkeiten

Zwei neue Versionen des Anpassungswerkzeuges AppDesigners sollen bis März beziehungsweise Juni 2016 verfügbar sein und die Neuerungen an der Benutzeroberfläche und Benutzerführung ermöglichen. Responsive Design mit HTML5 ist ebenso selbstverständlich wie eine mobile Benutzerführung, die intuitiv verständlich ist. Die Ziele von Matthias Laux sind höhere Kundenbindung und Kundenzufriedenheit in der Arbeit mit den Kernprodukten. Dabei legt er auch starkes Gewicht auf das Thema User Experience. Zudem will er in Zusammenarbeit mit dem Technologiepartner Microsoft an einer cloud-basierten API-Infrastruktur für die Sage Office Line arbeiten. Das Ziel dabei ist langfristig die Etablierung eines API-Marktplatzes und eines zugehörigen Partner-Ökosystems mit neuen Geschäftsmodellen, erklärt der Technik-Chef.

Die letzten Tage von Microsoft Access

Die Office-Datenbank Microsoft Access bildet den Kern vieler Komponenten der Office Line. Aber die Tage von MS Access als Basis für Anpassungen innerhalb der Office Line sind offenbar gezählt. Der Grund ist der, dass diese Technologie auch bei Microsoft nicht mehr im Fokus steht und es modernere Technologien gibt, die bereits seit Jahren auch in der Office Line eingesetzt werden. Microsofts Support für Access endet 2018. „MS Access wird hier jedoch nicht komplett abgelöst, da es sich nicht ohne massiven Aufwand komplett entfernen lässt“, sagt Matthias Laux. MS Access lasse sich jedoch sehr wohl funktional und vor allem aus Sicht des Anwenders ersetzen, und genau darauf setzt Sage. „Mit dem AppDesigner ist die Entwicklung neuer Funktionalitäten und Erweiterungen in der OfficeLine mit modernen Technologien möglich“, weist Laux hin. Dies werde von Sage noch stärker fokussiert werden, sodass auch alle Neuentwicklungen wie beispielsweise die neue Belegerfassung mit dem AppDesigner erfolgen können. Daher empfiehlt Laux Kunden und Partnern, mit den neuen Versionen des AppDesigner verstärkt diesen Weg zu gehen.

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