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Multiplikatorwirkung des Channels S.A.D. Software startet Produktlinie Business Solutions

| Redakteur: Stefan Riedl

1996 legten zwei 16-jährige Schulkameraden mit der PC-Optimierungs-Freeware „TuneUp97“ ihren Grundstein im Software-Geschäft. Inzwischen sind sie ein paar Evolutionsstufen weiter. Zur CeBIT wurden der indirekte Vertrieb ausgebaut und neue Produkte im B2B-Segment vorgestellt.

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Eine Cloud-Lösung für das Management von mobilen Geräten zählt zu den neuen S.A.D. Business Solutions. (© Dev - Fotolia.com)
Eine Cloud-Lösung für das Management von mobilen Geräten zählt zu den neuen S.A.D. Business Solutions. (© Dev - Fotolia.com)

Vergangenen Herbst, zum Start des indirekten Kanals, ging die Tool-Sammlung „TuneUp Utilities Business Edition“ an den Start. Inzwischen ist sie Teil der Reihe: „S.A.D. Business Solutions“. Das Produkt dahinter hilft weiterhin bei der Administration von Firmennetzwerken. Das Optimierungs-Tool lässt sich über das Netzwerk verteilen und sorgt für automatische System-Wartung, Programm-Management und einen Turbo-Modus. Letzterer ist insbesondere bei CAD-, Datev-, SAP-, Videoschnitt- und Grafik-Anwendungen von Bedeutung.

Die Lead-Maschine

Gemeinsam mit dem Distributor Ectacom sei man inzwischen einen großen Schritt weiter gekommen, so Uwe Hanreich, Channel Sales Manager bei S.A.D. Software. In Deutschland habe man inzwischen rund 100 Reseller gewonnen. Seit der CeBIT wird die Reseller-Gemeinde mit einem Lead-Generierungs-Programm unterstützt. Über ein „Antragsformular zur Leadgenerierung“ können Fachhandelspartner zwischen verschiedenen Paketen wählen, in denen auch eine Rolle spielt, ob Kontakte aus dem Adress-Pool des Resellers abgerufen werden, oder ob der Hersteller auf eigene Kundendaten aus der jeweiligen Region zurückgreift. Handelt es sich um Adressen des Resellers, kann auch in dessen Namen angerufen werden. Laut Hanreich werden diese Leads über ein Call-Center zum Selbstkostenpreis generiert. So kostet „Paket 1“ mit 100 Adressen aus dem S.A.D.-Pool und einer Laufzeit von einem Monat 700 Euro (600 Euro bei Eigenbestand). Das größte Paket mit einem Adressvolumen in Höhe von 500 und einer Laufzeit von vier Monaten schlägt mit 3.100 Euro zu Buche (2.600 bei Eigenbestand).

Portfolioausbau

Zum April wird das Portfolio im Channel-Umfeld ausgebaut. Eine cloud-basierte Lösung für das Mobile Device Management (MDM), also eine Lösung zum Management von Smartphones, Notebooks und Tablets im Firmennetzwerk, wird auch als Teil der „S.A.D. Business Solutions“, aber auch in Whitelabeling-Manier angeboten. Das Produkt enthält zahlreiche Sicherheitslösungen, beispielsweise E-Mail-Security, Antivirus, Antispam, Anti-Malware und Anti-Phishing. Administratoren können außerdem gezielt einstellen, welche Apps auf den Endgeräten ausgeführt werden dürfen und welche nicht. Mittels Application Behaviour Control (ABC) erkennt das Tool, welche Apps einen Schaden anrichten können und unterbindet automatisch das weitere Ausführen.

Angesprochen werden in letzterem Fall größere Systemhäuser und Provider, die mit eigenem Brand in den deutschen MDM-Markt einsteigen wollen.

Später, wahrscheinlich im September, folgen weitere Produktreihen: Eine im Bereich „Business VPN“ in Form einer Out-of-the-Box-Lösung für Virtual Private Networking sowie eine Archivierungslösung im Segment „Cloud Storage“. □

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