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Open Source in der Microsoft-Cloud RHEL und Docker Services für Azure

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

Über den Azure Marketplace sind ab sofort die RHEL-Images 6.7 und 7.2 zu haben. Zudem präsentiert Microsoft eine Azure Container Service Preview auf Basis von Docker und Apache Mesos.

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Für den Azure Container Service nutzt Microsoft Docker Swarm und Apache Mesos.
Für den Azure Container Service nutzt Microsoft Docker Swarm und Apache Mesos.
(Bild: Microsoft/Docker/Apache Mesos)

Mit den jetzt vorgestellten Angeboten will Microsoft die eigene Cloud-Plattform Azure nach eigenem Bekunden noch stärker an Open-Source-Technologien andocken. Konkret offeriert man Anwendern weitere Linux-Images und verteilte Container-Infrastrukturen.

Über den Azure Marketplace haben Nutzer ab sofort Zugriff auf die Images 6.7 und 7.2 der Linux-Distribution Red Hat Enterprise Linux (RHEL). Die Images gehen in nahezu allen Regionen live – lediglich China und US Government sind außen vor. Die Nutzung wird minutengenau abgerechnet, ein gemeinschaftliches Team von Microsoft- und Red-Hat-Technikern liefere umfassenden Support.

Zudem macht Microsoft die Azure Container Service Preview allgemein verfügbar. Mit dem Angebot können Entwickler ihre Container auf einem verteilten Cluster ausrollen – etwa um produktive Applikationen hochverfügbar zu implementieren und besser skalieren zu lassen.

Dank standardisierter APIs sollen Nutzer auf bekannte Werkzeuge zurückgreifen. Der Dienst nutzt verschiedene Orchestrierungstools: Kunden haben die Wahl zwischen Docker Swarm und Apache Mesos. Die Open-Source-basierten Application- und Orchestration-Layers ermöglichen laut Microsoft zudem eine leichte Migration von Workloads von und zu Azure.

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