CloudForms 3.1 unterstützt MS SCVMM

Red Hat aktualisiert Cloud-Management auf ManageIQ-Basis

| Autor / Redakteur: Dirk Srocke / Florian Karlstetter

CloudForms 3.1 wird auch als Teil der Red Hat Cloud Infrastructure angeboten.
CloudForms 3.1 wird auch als Teil der Red Hat Cloud Infrastructure angeboten. (Bild: Red Hat/YouTube/VIT)

Mit CloudForms 3.1 unterstützt Red Hat jetzt Private Clouds, die den Microsoft System Center Virtual Machine Manager nutzen. Zudem verspricht der Anbieter neue Features für AWS, OpenStack und VMware vSphere.

Red Hat hat kündigt Version 3.1 der Cloud-Management-Plattform CloudForms an. Die auf dem Open-Source-Code der ManageIQ-Community basierende Lösung bietet erweiterte Management-Funktionen für Private, Public und Hybrid Clouds.

Im Detail bewirbt der Anbieter neue Funktionalitäten für folgende Cloud-Plattformen:

  • Amazon Web Services (AWS): Unterstützung von Virtual Private Cloud (VPC) und Servicekatalog-Integration für Elastic Load Balancing (ELB), Storage (S3) und Relational Database Service (RDS)
  • Microsoft System Center Virtual Machine Manager (SCVMM): CloudForms ermöglicht die Verwaltung von Microsoft Private Clouds mit Unterstützung von Discovery, Analysis, Reporting und Operations.
  • OpenStack: Agentenlose Ermittlung und Analyse von OpenStack Image Service (Glance) Images, Bestandsaufnahme und Reporting für OpenStack Block Storage (Cinder) und OpenStack Object Store (Swift),Integration mit OpenStack Identity (Keystone) für Service Discovery und Mandantenfähigkeit, verbesserte Event- und Alarmierungs-Handling mit RabbitMQ- und QPID-Unterstützung, Erfassung zusätzlicher Performance-Metriken des OpenStack Telemetry (Ceilometer), Configuration Drifts, Tracking-Analysen sowie Policy und Governance
  • Red Hat Enterprise Virtualization: Provisioning-Verbesserungen und Unterstützung von Cloud-init für das Setup und die Konfiguration von Gastsystemen. CloudForms nutzt jetzt Cloud-init durch Red Hat Enterprise Virtualization und ermöglicht damit Administratoren, Packages automatisch zu installieren, Services zu starten oder die Konfiguration von Instanzen nach dem Booten zu verwalten, bevor der Anwender darauf zugreift
  • VMware vSphere: Verbesserungen betreffen die Performance, die Sicherheit und den Netzwerkzugriff auf Konfigurationsinformationen.

Als neue Features und Funktionen betont Red Hat:

  • Optimierte Benutzerfreundlichkeit durch einen verbesserten Servicekatalog, einen vereinfachten Provisioning-Dialog, weitere Import- und Export-Funktionen für Dashboard-Widgets und -Dialoge und eine Reihe von weiterentwickelten UI Wizards, um die Umsetzung von Automatisierungs-Workflows zu beschleunigen.
  • Eine verbesserte Automatisierung ermögliche Anwendern von CloudForms 3.1 Optimierungen in Bereichen wie Workflow-Durchführungen, Domain-Automatisierungssequenzen und Prioritäten-Steuerungen. Zusätzlich ist ein Versions- und Namespace-Management für die Änderungssteuerung verfügbar, um ManageIQ Community Content und Plug-ins nutzen zu können.
  • Mit zahlreichen REST APIs werde die Integration von CloudForms mit anderen Systemmanagement-Tools und -Prozessen unterstützt, einschließlich von Service-Provisioning-Automatisierung, Konfiguration und Statusinformationen.

Folgende Erweiterungen von CloudForms 3.1 sollen die Verknüpfung der Management-Funktionalitäten mit den weiteren Hybrid-Cloud- und Cloud-Produkten von Red Hat erleichtern:

  • Eine verbesserte Sicherheit böten eine Virtual Appliance, die auf SELinux basiert, und die Single-Sign-On-Unterstützung mittels des Red Hat Identity Management
  • Die neue Interoperabilität mit Platform-as-a-Service (PaaS) ermögliche OpenShift-Brokern und -Nodes, Services leicht in den CloudForms-Servicekatalogen anzuzeigen.

CloudForms 1.0 war zunächst eine reine Entwicklung von Red Hat. Ab Version 2.0 wurde die Lösung mit den samt ManageIQ übernommenen Lösungen zusammengeführt, der Quellcode schrittweise offengelegt.

CloudForms 3.1 wird auch als Teil der Red Hat Cloud Infrastructure angeboten – einer umfassenden Lösung für die Migration von der traditionellen Datacenter-Virtualisierung hin zu OpenStack-Clouds. Red Hat Cloud Infrastructure kombiniert Red Hat CloudForms, Red Hat Enterprise Virtualization und Red Hat Enterprise Linux OpenStack Platform.

CloudForms 3.1 soll ab September verfügbar sein.

Kommentare werden geladen....

Kommentar zu diesem Artikel abgeben

Anonym mitdiskutieren oder einloggen Anmelden

Avatar
Zur Wahrung unserer Interessen speichern wir zusätzlich zu den o.g. Informationen die IP-Adresse. Dies dient ausschließlich dem Zweck, dass Sie als Urheber des Kommentars identifiziert werden können. Rechtliche Grundlage ist die Wahrung berechtigter Interessen gem. Art 6 Abs 1 lit. f) DSGVO.
  1. Avatar
    Avatar
    Bearbeitet von am
    Bearbeitet von am
    1. Avatar
      Avatar
      Bearbeitet von am
      Bearbeitet von am

Kommentare werden geladen....

Kommentar melden

Melden Sie diesen Kommentar, wenn dieser nicht den Richtlinien entspricht.

Kommentar Freigeben

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

Freigabe entfernen

Der untenstehende Text wird an den Kommentator gesendet, falls dieser eine Email-hinterlegt hat.

copyright

Dieser Beitrag ist urheberrechtlich geschützt. Sie wollen ihn für Ihre Zwecke verwenden? Infos finden Sie unter www.mycontentfactory.de (ID: 42922651 / Virtualisierung)